5:1 gegen Bensheim

Historischer Erfolg: MSG GW Wabern/BW Homberg ist Tennis-Hessenmeister

Strahlende Hessenmeister: (v.l.) Friedhelm Haas, Werner Döring, Werner Bechtel, Martin Sturm, Heinrich Weigel, Reinhold Kulot und Friedhelm Apel sind die erfolgreichen Herren 65 der MSG GW Wabern/BW Homberg.
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Strahlende Hessenmeister: (v.l.) Friedhelm Haas, Werner Döring, Werner Bechtel, Martin Sturm, Heinrich Weigel, Reinhold Kulot und Friedhelm Apel sind die erfolgreichen Herren 65 der MSG GW Wabern/BW Homberg.

Das ist ein historischer Erfolg: Als erstes Team aus dem Schwalm-Eder-Kreis sind die Herren 65 der MSG GW Wabern/BW Homberg Hessenmeister im Tennis geworden.

Homberg – Nach dem Staffelsieg – als Liga-Neuling – entschied die Männer-Spielgemeinschaft das Aufstiegsspiel zur Südwest-Liga mit 5:1 gegen BW Bensheim am heimischen Stellberg für sich. Einmal mehr konnten sich die Gastgeber auf ihre Asse verlassen. In Rekordzeit entschied Werner Döring das Spitzen-Einzel gegen Karl-Heinz Illenseer mit 6:0 und 6:1 für sich. Keine Stunde brauchte er, um seinen Kontrahenten durch sein druckvolles Spiel und mit läuferischen Qualitäten in die Knie zu zwingen.

Parallel hatte Friedhelm Haas ein Schlüsselspiel zu bestreiten. Das Duell mit Hartmut Körner, der ebenso noch ohne Saisonniederlage war. Mit klugen Stoppbällen sicherte sich Haas viele Punkte und gewann den ersten Satz mit 6:2. Im zweiten Durchgang wurde es beim Stand von 4:3 für Hörner spannend. Doch Haas brachte seinen Aufschlag nervenstark durch und drehte den Spieß noch zum 6:4 um.

Sonderlob für Werner Bechtel

Keine Chance hatte indes Friedhelm Apel an dritter Position und unterlag Ulrich Hofmockel mit 2:6 und 4:6. Was das Team durch eine Glanzvorstellung von Werner Bechtel kompensierte. Im zweiten Schlüsselspiel bot der Homberger gegen Martin Schmidt seine beste Saisonleistung. „So stark habe ich ihn noch nie gesehen“, lobte Döring seinen Mitspieler nach dem Mammut-Match über zweieinhalb Stunden.

Den ersten Durchgang sicherte sich Bechtel mit 7:6. Im Zweiten wehrte er drei Satzbälle ab, musste sich aber mit 4:6 beugen. Und haderte etwas, weil der Platz durch kleinere Schauer schwieriger zu bespielen wurde. Doch er fing sich. Und wie! Im Champions-Tie-Break legte Bechtel mit ruhiger Hand und geschickten Rückhandschlägen eine 4:1-Führung vor. Mit Rückenwind wagte er sich ans Netz – 5:1. Schmidt zeigte Nerven, schlug einige Bälle ins Aus, so dass sich Bechtel unter reichlich Applaus der Zuschauer den entscheidenden Durchgang mit 10:3 holte.

In beiden Doppeln ganz souverän

„Jetzt kann nicht mehr viel schief gehen. Friedhelm Haas und ich haben noch nie ein Doppel verloren“, frohlockte Werner Döring. Diese Serie hat weiter Bestand. Denn Döring/Haas siegten mit 6:0, 6:0 gegen Hörner/Hofmockel. Auch Friedhelm Apel und Heinrich Weigel hatten beim 6:3, 6:4 gegen Illenseer/Schmidt alles im Griff. „5:1 ist der Wahnsinn. Das werden wir gebührend feiern“, sagte Bechtel voller Stolz. (Sebastian Schmidt)

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