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Hohe Hürde für TSV Eintracht Böddiger bei HSG Hoof/Sand/Wolfhagen

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Von: Marcel Glaser

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Filiz Eren, TSV Eintracht Böddiger
Filiz Eren, TSV Eintracht Böddiger © Pressebilder Hahn

Nach dem ersten Saisonsieg reisen die Oberliga-Handballerinnen des TSV Eintracht Böddiger hoch motiviert zum Nordhessenderby bei Tabellenführer HSG Hoof/Sand/Wolfhagen.

Schwalm-Eder – Die Drittliga-Reserve des SV Germania Fritzlar muss zu Schlusslicht TV Hüttenberg.

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen – TSV Eintracht Böddiger (So. 18 Uhr). „Hoof ist eine Mannschaft, die jeden Fehler im Angriff sofort bestraft“, sagt TSV-Trainerin Rocsana Negovan, deren Team klarer Außenseiter ist. Gegen den Tabellenführer ist ein gut strukturiertes Angriffsspiel notwendig, weil die HSG ein exzellentes Umschaltspiel besitzt. Und bei Ballgewinnen durch die schnellen Außen Lea Immelnkämper (früher Kirchhof), Hanna von Dalwig, Larissa Lubach und Anne Eichhöfer zu einfachen Toren aus dem Tempogegenstoß kommt. Dafür setzt Hoof auf eine offensiv ausgerichtete 6:0-Formation, die die gegnerische Angriffsreihe zu Fehlern verleiten soll.

Das Team des ehemaligen Melsunger Zweitliga-Spielers Chris Ludwig verfügt mit den Ex-Fritzlarerinnen Franziska Chmurski und Nele Bittdorf sowie mit Torjägerin Karoline Happe (25 Saisontore), Spielmacherin Lea Willer und der Ex-Kirchhoferin Kirsten Bänfer zudem über erfahrene Einzelspielerinnen.

Bei den Felsbergerinnen ist die Stimmung nach dem ersten Saisonsieg gegen Kirchhof II bestens. „Die Mädels trainieren sehr gut“, lobt Negovan ihre Mannschaft. Die muss sich gegen Hoof vor allem in der Offensive steigern, wo Anne Kühlborn, Julia Hasper, Filiz Eren und Co. zuletzt noch zu viele gute Einwurfmöglichkeiten ungenutzt ließen. Die Edertalerinnen erzielten 69 Saisontore in drei Partien – nur Schlusslicht Hüttenberg traf weniger. Noch zu häufig liegt die Verantwortung im Rückraum allein bei Schlüsselspielerin Kühlborn (25 Saisontore), wobei sich Linkshänderin Hasper (14) gegen Kirchhof als Torjägerin empfahl.

TV Hüttenberg – SV Germania Fritzlar II (So. 18 Uhr). Mit einem Sieg würde die Drittliga-Reserve einen großen Erfolg im Kampf um den Ligaverbleib gegen einen direkten Konkurrenten feiern. Die Mittelhessinnen stehen gegen die Domstädterinnen nach drei Niederlagen dementsprechend unter Druck. „Der Tabellenplatz sagt wenig über die Qualität der Mannschaft aus“, sagt Fritzlars Trainerin Susanne Bachmann, die vor einem „sehr guten Team“ warnt.

Die Gastgeberinnen von Trainer Kai Nober haben mit Torjägerin Lisa Tietböhl (20), Linkshänderin Lisa-Marie Naumann und Fabienne Löffler über eine starke Rückraumreihe, die zudem exzellent mit Kapitänin Melanie Isabel Braun am Kreis harmoniert. Auf die SVG-Defensive um Hannah Grothnes, Sarah Oschmann und Theresa Werner wartet also viel Arbeit. In guter Form präsentierte sich dahinter das Torhüter-Gespann mit Maren Dasenbrock und Bianka Virag. (Marcel Glaser)

Theresa Werner
Theresa Werner, SV Germania Fritzlar II © Richard Kasiewicz

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