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Homberg und Edermünde „heiß“ auf den Cup

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Von: Gerd Brehm

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Homberger Hoffnungsträger: Stefan Graf, der spielstarke Innenverteidiger.
Homberger Hoffnungsträger: Stefan Graf, der spielstarke Innenverteidiger. © Richard Kasiewicz

Die 19. Auflage des Kreispokal-Endspiels wird die Liste der Cup-Gewinner um einen Verein erweitern, denn der FC Homberg und der SC Edermünde sind erstmals in das Finale eingezogen (Mi. 18.30 Uhr Beiseförth).

FC Homberg

Weil dem Homberger Trainer Seitz der komplette Spielerkader zur Verfügung steht, geht der FC leicht favorisiert in das Finale. Falls der Gruppenligist dieser Rolle gerecht wird, beendet er eine 52-jährige Durststrecke im Pokalwettbewerb. Am zweiten Weihnachtsfeiertag 1972 feierten die Homberger einen 2:0-Sieg gegen GW Borken. Die Leistungsträger hießen damals Peter Orlowsky, Horst Strippel, Reinhard Harle und Reinhard Freund. Florian Seitz musste sich dagegen bisher mit zwei Erfolgen in der Halle begnügen.

Gegen Klassenkamerad Edermünde setzt der FCH-Coach in der Offensive auf Oghenerure Emavwodia und in der Defensive auf Stefan Graf. Der vielseitige Innenverteidiger überzeugt in erster Linie durch seine Zweikampfstärke. „Er kann aber auch das Spiel gestalten und ist stets anspielbar“, lobt Seitz den 25-jährigen Mosheimer, der schon als F-Jugendlicher für den FC kickte.

SC Edermünde

Edermünde peilt den ersten Pokalsieg überhaupt an. Den größten Erfolg landeten TSV Grifte (2017 als einer von vier Vereinen dem SC Edermünde beigetreten), der 1973 in das Melsunger Endspiel einzogen,dort aber dem TSV Altmorschen mit 0:1 unterlag. SC-Trainer Andezion, der auf die verletzten Stammspieler Max Germeroth, Nicolai Jabornig, Robin Zadach und Niklas Trulsen verzichten muss, blickt auf vier Pokalsiege zurück. Als Mittelfeldspieler der damaligen Hessenligisten KSV Baunatal und OSC Vellmar holte Andezion je zweimal den Kasseler Kreispokal.

Teame Andezion hofft, dass der zuletzt angeschlagene Nico Langhans seine Mannschaft verstärken wird, setzt aber auch auf Jonathan Mertsch. An seinem Mittelstürmer schätzt der Trainer dessen Tordrang sowie die Schnelligkeit und die Kopfballstärke des 21-Jährigen. „Außerdem sorgt Jonathan für gute Laune im Spielerkreis“, sagt der SCE-Coach, für den der Pokalsieg der krönende Abschluss seiner Tätigkeit beim SC Edermünde wäre. Aus privaten Gründen legt der 42-Jährige eine Fußballpause ein.

Kehrt rechtzeitig zum Finale ins SCE-Team zurück: Nico Langhans (vorn).
Kehrt rechtzeitig zum Finale ins SCE-Team zurück: Nico Langhans (vorn). © Pressebilder Hahn

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