„Ich habe mir nicht groß Gedanken gemacht“

Alexander Wesner feierte eine überraschende Rückkehr beim TSV Mengsberg

Am 31. August 2014 beim 3:1 gegen Vellmar II hatte Alexander Wesner zuletzt gegen einen Fußball getreten. Für sein MasterStudium als Wirtschaftsingenieur in Friedberg reiste er anschließend für über acht Monate ins australische Sydney. Am Mittwoch landete der Verteidiger um 7 Uhr in Frankfurt. Um 11 Uhr war der 29-Jährige wieder in der Heimat. Um 21.10 Uhr flog er für einen spontanen 25-minütigen Kurzeinsatz ein und feierte mit seinem Team einen 2:0-Coup in der Verbandsliga beim SV Adler Weidenhausen.

Haben Sie die Tasche im Flieger gepackt?

Alexander Wesner: Die Tasche musste ich erstmal suchen (lacht). Zum Glück lag zu Hause noch alles da, wo ich es vermutet hatte. Ich habe mir nicht groß Gedanken gemacht, weil abgemacht war, dass ich mich zwar mit dem Trikot auf die Bank setzen darf, aber in erster Linie da bin, um die Jungs zu pushen.

Was haben Sie gedacht, als der Trainer Sie einwechseln wollte?

Wesner: Ich musste mich zweimal umdrehen, ob er wirklich mich meint. Immerhin war ich mit Zwischenstopp in Kuala Lumpur 24 Stunden unterwegs. Aber dann war sofort wieder alles da und ich habe alles für das Team rausgehauen.

Wie haben Sie sich in Australien fit gehalten?

Wesner: Durch Laufeinheiten und spezielles Krafttraining. Ich habe am Bauch abgenommen, sonst aber Masse aufgebaut. In Australien sind die Menschen verrückt nach Sport. Jeder ist immer in Bewegung.

Und jetzt halten Sie mit Mengsberg die Klasse?

Wesner: Davon war ich immer überzeugt. Wenn wir so spielen wir zuletzt, schaffen wir das. Aber der Sieg in Weidenhausen war nur ein Stein zum großen Haus. Wir müssen noch zwei Steine nachlegen. (sbs) Foto: Kasiewicz

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