Wieder mit Till Dünzebach

In Bad Soden: Auf die FSG Gudensberg wartet die schwerste Aufgabe

Mit Köpfchen: Till Dünzebach verstärkt das defensive Mittelfeld Gudensberg bei der schweren Aufgabe in Bad Soden.
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Mit Köpfchen: Till Dünzebach verstärkt das defensive Mittelfeld Gudensberg bei der schweren Aufgabe in Bad Soden.

Beim 1:2 zum Saisonstart gegen den CSC 03 Kassel stand der Fußball-Verbandsligist FSG Gudensberg lange auf verlorenem Posten. Und viel spricht dafür, dass es am zweiten Spieltag nicht anders sein wird. Erneut haben es die Gudensberger mit einer Mannschaft zu tun, die zu den Aufstiegskandidaten zählt.

Gudensberg – Und zudem noch stärker einzuschätzen ist als die Kasseler RothosenDenn am Sonntag gilt es bei der SG Bad Soden (15 Uhr). Andre Fröhlich verbreitet gern Optimismus, doch vor der weitesten Reise der Saison entpuppt sich Gudensbergs Trainer als Realist. „Diesmal wollen wir uns das Selbstvertrauen nicht über einen Sieg holen, sondern über eine gute Leistung.“ Soll heißen: Die Gudensberger Kicker sind keine Tagträumer, werden jedoch versuchen, sich selbst zu übertreffen.

Mutig wollen sie auftreten, verstecken werden sie sich nicht, und manchmal würden sie auch gern den Ball haben. Fröhlich freut sich, dass Till Dünzebach wieder mitspielt und das defensive Mittelfeld verstärkt. Ansonsten werden die Spieler eingesetzt, die gegen den CSC 03 nicht nur ein Debakel verhinderten, sondern in den Schlussminuten beinahe einen Punkt gerettet hätten.

Bad Soden baut auf vier Ex-Profis

Wunschlos glücklich ist unterdessen Anton Römmich. Der Trainer der SG Bad Soden hat einen Traumjob. „Niemand setzt mich unter Druck. Wir wollen aufsteigen, aber wir müssen es nicht“, sagt Römmich und wirkt entspannt. Allerdings käme ein Scheitern der SG ebenso überraschend wie die Deutsche Vizemeisterschaft für den FC Bayern.

Denn im Kader der Sprudelkicker stehen vier Ex-Profis: Torwart Marco Aulbach (u.a. 3. Liga Preußen Münster), Verteidiger Kevin Pezzoni (80 Spiele 1. Bundesliga 1. FC Köln), Mittelfeldspieler Christian Pospischil und Torjäger Daniele Fiorentino (beide u.a. 2. Liga Kickers Offenbach). Zudem zählen die Angreifer Christoph Neiter, Lukas Ehlert sowie Mittelfeldspieler Jaroslav Kymlicka zur Verbandsliga-Extraklasse.

Anders als die Kasseler Rothosen werden die Kicker aus dem Kinzigtal jeden Gegner ernst nehmen. Das haben sie beim 7:0-Auftaktsieg gegen den SV Türkgücü erneut bewiesen. Und es klingt fast wie eine Drohung Richtung Gudensberg, wenn Römmich sagt: „Unsere Spieler haben die Pflicht, in jedem Spiel an ihre Leistungsgrenze zu gehen.“ (Gerd Brehm)

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