Gruppenliga:

Ivan Durdek glänzt als Derby-Held für Melsunger FV in Körle

Da lässt er sich feiern: Torschütze Ivan Durdek lässt sich von Benet Berisha nach dem 1:0 beglückwünschen und landete mit dem MFV einen souveränen Derbysieg in Körle.
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Da lässt er sich feiern: Torschütze Ivan Durdek lässt sich von Benet Berisha nach dem 1:0 beglückwünschen und landete mit dem MFV einen souveränen Derbysieg in Körle.

Der 72-Jahre-Sturm hat wieder zugeschlagen. Ivan Durdek (35) und Eugen Wagner (37) sicherten dem Melsunger FV den 3:0 (2:0)-Sieg im Gruppenliga-Derby beim FC Körle. Die Gastgeber schwächten sich zwar selbst, weil Tobias Scherbaum in der 52. Minute nach einem Foulspiel an Malte Mehlhorn Rot sah.

Körle –Aber spielentscheidend war das nicht. Vor allem in der ersten Halbzeit war der Auftritt des MFV souverän. 200 Zuschauer sahen in der 15. Minute einen Treffer der Marke „Tor des Monats“. Durdek stoppte zwar den Querpass von Nils Schöneberg nicht optimal, doch was dann kam, war ein Augenschmaus. Der frühere kroatische Junioren-Nationalspieler drehte sich elegant und schoss den Ball aus zwölf Metern in den Winkel. Zehn Minuten später stand es 2:0 für Melsungen, weil Durdek per Kopf erfolgreich war. Den Treffer zum 3:0-Endstand erzielte Eugen Wagner (73.) gegen die Mannschaft, deren Trainer er vor Jahresfrist noch war.

Dass Körles Angriff im Vergleich zum Melsunger Oldie-Sturm harmlos war, lag mehr an der Stärke des Gegners als an den eigenen Defiziten. „Man muss auch mal schlicht anerkennen, dass der Gegner besser war“, sagte Halil Inan und ergänzte: „Wir hatten nie den richtigen Zugriff auf die Melsunger Aktionen.“ Dessen Gegenüber hatte viel Lob für Durdek übrig, Peter Wefringhaus sagte aber auch: „Das war eine super Mannschaftsleistung. Es gibt nichts zu Meckern“.

Maurice Mager verletzt

Malte Mehlhorn, Maik Haas, Benet Berisha und Marvin Haas bildeten eine stabile Viererkette, die Körles Offensive stets im Griff hatte. Im Mittelfeld der Gastgeber zeigten zwar der erfahrene Demetrio D´Agostino und der talentierte Lukas Greiner gute Ansätze, aber trotzdem hatte der MFV alles im Griff. Dazu hatte 42 Minuten lang auch Maurice Mager beigetragen, ehe der Mittelfeldspieler ohne die Einwirkung eines Gegenspielers einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel erlitt. Das Glück im Unglück: Jetzt ist Winterpause.

Körle: Sennhenn - Gröbner, Schindzielorz, Kraus, Scherbaum - Greiner, Degenhardt, D´Agostino (64. Özata), Kouay (82. Blumenstein), Cetinkaya (82. Steyer), Melnarowicz.

Melsungen: Beetz - Mehlhorn, Maik Haas, Berisha, Marvin Haas - Schöneberg, Kördel, Koch, Mager (42. Miedl) - Durdek (84. Schnell), Wagner (76. Bickel). (Gerd Brehm)

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