Gruppenliga-Topspiel

Jerkovic trifft in der Nachspielzeit und Schwalmstadt gewinnt 1:0

Abgeblockt: Schwalmstadts Jan Niklas Brandner (l.) sichert den Ball vor Melsungens Nebiyu Simon Sabi. Seine Mannschaft bleibt nach dem 1:0-Sieg weiter ohne Gegentor.
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Abgeblockt: Schwalmstadts Jan Niklas Brandner (l.) sichert den Ball vor Melsungens Nebiyu Simon Sabi. Seine Mannschaft bleibt nach dem 1:0-Sieg weiter ohne Gegentor.

Die Zuschauer hatten sich längst mit einem torlosen Unentschieden abgefunden. Allein die Spieler kämpften auf dem Spielfeld um jede sich noch bietende Chance, den Siegtreffer zu erzielen. Die sich dem 1. FC Schwalmstadt im Kreisderby der Fußball-Gruppenliga gegen den Melsunger FV spät ergab. Nämlich in der Nachspielzeit per Strafstoß. MFV- Verteidiger Andre Raabe hatte im Strafraum Vedran Jerkovic von den Beinen geholt. Der verwandelte diese Großchance zum 1:0 (0:0)-Erfolg für seine Farben. (90.+ 2).

Ziegenhain - Im ersten Punktspiel in Edermünde per Strafstoß noch das 1:1 kassiert, war es für den MFV im vierten Saisonspiel schon der zweite Punktverlust in der Spielverlängerung. Die Schwälmer dagegen sind auf dem Vormarsch und bleiben weiter ohne Gegentor. „Wir haben wenig zugelassen sowie nach wie vor die Null stehen“, freute sich FCS-Trainer Marco Schwab über den zweiten Saisonsieg seiner Elf.

Im Herbert-Battenfeld-Stadion entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der die Akteure oftmals mehr Probleme mit dem harten und holprigen Spielfeld hatten als mit ihrem Gegner. Folgerichtig gab es kaum kontrolliert vorgetragene, flüssige Spielzüge zu beobachten.

Ausgeglichene Partie

Die Gäste versuchten in der ersten Halbzeit aus einer sicheren Defensive mit Kontern zum Erfolg zu kommen. Schwalmstadt war offensiver ausgerichtet, dabei jedoch ebenso harmlos wie der MFV. „Wir müssen entschlossener zu Werke gehen“, forderte Melsungens Coach Peter Wefringhaus seine Elf schon in der Halbzeitpause auf, die Schlagzahl zu erhöhen.

Sie taten es. Allerdings: Die Gastgeber legten auch zu. Und so blieb es nach dem Seitenwechsel ein Kampf auf Augenhöhe. Mit einem Hauch von Torgefahr für die Schwälmer durch Jan Niklas Brandner (62., 80.) und Tom Bauscher (69.) sowie auf der Gegenseite durch Carlos Michel (60.) und Patrick Möller (65.). Doch es folgte ja noch die Nachspielzeit mit dem von Vedran Jerkovic verwandelten Strafstoß.

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