Verbandsliga: Mengsberg heute zu Gast in Weidenhausen

Jetzt heißt es nachlegen

Seine Torgefahr ist auch heute wieder gefragt: Mengsbergs Stürmer Gökhan Fidan. Foto: Hahn

WEIDENHAUSEN. Schaut man auf den Saisonverlauf des SV Weidenhausen und des TSV Mengsberg, so wird man schnell feststellen, dass beide Vereine sowohl in der Hinrunde als auch in der Rückrunde eine durchaus ähnliche Entwicklung genommen haben. Bei näherer Betrachtung von Tabellenrang, Punktezahl und Torausbeute schneiden die Kicker vom Meißner jedoch stets besser ab als die Engelhainer. Damit ist klar: auf den TSV wartet eine äußerst unangenehme Aufgabe bei den Adlerträgern im Nachholspiel der Verbandsliga heute Abend ab 19.30 Uhr.

Nach einer enttäuschenden ersten Saisonhälfte befanden sich beide Teams in der unteren Tabellenhälfte. Der SVW auf Rang zwölf mit immerhin 19 Punkten und 32:29 Toren, der TSV auf Platz 13 mit nur neun Zählern und 18:34 Toren. Doch danach ging es bergauf bei beiden. Die Elf aus dem Werra-Meißner-Kreis spielt eine famose Rückrunde bislang mit acht Siegen, davon zuletzt fünf in Folge, drei Remis und nur einer Niederlage. Die Gäste steigerten sich auch und können mit fünf Siegen, drei Remis und fünf verlorenen Spielen eine ausgeglichene Zwischenbilanz aufweisen. In der Addition belegen die Hausherren derzeit einen siebten Rang jenseits jeglicher Abstiegssorgen. Und stellen mit Sören Gonnermann (27 Treffer) den Torjäger der Liga. Der TSV auf Rang 14 muss dagegen weiter Vollgas geben, soll der Klassenverbleib in den noch verbleibenden drei Spielen gesichert werden.

Zuversichtlich machen die Siege aus den beiden letzten Spielen. „Wir haben nun gute Chancen, es zu schaffen“, sagt einer, der den Worten bereits Taten folgen ließ: Angreifer Gökhan Fidan legte mit seinen beiden herrlichen Toren gegen Rothwesten den Grundstein für den verdienten 4:2-Erfolg. Ausfallen für die Partie in Weidenhausen wird auf jeden Fall Mike Kleinmann mit einem Bandscheibenvorfall. Ungewiss ist zudem, ob Philipp Kloske (Muskulatur) bis dahin wieder fit ist. Dagegen wird Daniel Hainmüller wieder zurück erwartet, Alexander Wesner erst einmal auf der Bank Platz nehmen. „Vielleicht reichen vier Punkte aus den noch verbleibenden Spielen“, hofft TSV-Trainer Mario Selzer in Weidenhausen auf eine Überraschung. (zkv)

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