Germania Fritzlar II gegen TSV Wollrode

Johanna Fischer leitet im Landesliga-Derby die Wende ein

Beim erfolgreichen Torwurf: die Fritzlarerin Johanna Fischer (r.). Laura Klipp (TSV) kommt zu spät.
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Beim erfolgreichen Torwurf: die Fritzlarerin Johanna Fischer (r.). Laura Klipp (TSV) kommt zu spät.

Fritzlar. In einem munteren Landesliga-Derby feierten die Handballerinnen des SV Germania Fritzlar II einen 32:28 (18:12)-Erfolg gegen den TSV Wollrode und wahrten damit ihre Aufstiegschance.

„Wir haben sehr variabel angefangen, doch dann haben sich immer mehr kleine Fehler in unser Spiel eingeschlichen“, resümierte TSV-Trainerin Margret Schmidt. Besonders der Rückraum des TSV um Laura Klipp, Janina Friedrich und Svenja Lachnit stellte die Favoriten aus der Domstadt zunächst vor Probleme. So sah sich Torben Hause nach zehn Minuten (6:6) gezwungen. eine Auszeit zu nehmen. „Wir waren in der Abwehr zu passiv, das mussten wir ändern“, erklärte der SVG-Coach.

Danach fing sich seine Mannschaft. „Wir haben uns in der Abwehr gesteigert und das Tempo nach vorne erhöht“, beschrieb Torjägerin Johanna Fischer die Wende, Die Halbrechte erzielte acht ihrer neun Tore in der ersten Halbzeit und war so maßgeblich an diesem Lauf beteiligt, der Fritzlar bis zur Halbzeit eine Sechs-Tore-Führung bescherte. Ein weiterer Faktor war Torhüterin Kerstin Pressler, die von der aggressiveren Abwehr profitierte und mehrere Paraden zeigte.

Nach dem Seitenwechsel hielt Fritzlar das Tempo weiter hoch und erhöhte den Vorsprung auf 24:14 (38.), wobei sich besonders Rechtsaußen Nina Albus auszeichnete. Ab der 45. Minute wechselte Hause dann durch, was Wollrode zur Ergebniskosmetik nutzte. Angeführt von Lena Ludwig verkürzten die Blau-Weißen den Abstand auf vier Tore. (mm)

• SVG Fritzlar: Pressler (1.- 43. 10 Paraden/17 Gegentore), Römer 43.-60. 3/11), Fischer 9, Frank 5, Holeczy 2, Oschmann 4, Albus 7/2, Werner 2, Bücker 3.

TSV: Sawyer (1.-30., 50.-60. 11/20), Fehr (30.-50. 3/12); Klotzsche 5/3, Klipp 2, Ludwig 7, Lachnit 5/1, Vaupel 3, Bartalos 2, Friedrich 4.

Zeitstrafen: 6:2 Minuten.

Siebenmeter: 2/2:5/4.

SR: Deis/Kusber.

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