Verbandsliga

Kann Körle Sören Gonnermann stoppen?

Der beste Torjäger: Weidenhausens Sören Gonnermann, der hier Vellmars Torwart Sebastian Nödel umkurvt, wird zur Herausforderung für den FC Körle.
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Der beste Torjäger: Weidenhausens Sören Gonnermann, der hier Vellmars Torwart Sebastian Nödel umkurvt, wird zur Herausforderung für den FC Körle.

Diesmal wollen sie nicht wieder ein ganzes Jahr auf den nächsten Sieg warten. Diesmal wollen sie schnell nachlegen. Eine Woche nach dem 2:0-Erfolg in Thalau trifft der FC Körle auf den SV Adler Weidenhausen (Sa. 15.30 Uhr, Schwarzwald-Kampfbahn).

Körle - Allerdings kommt das Spiel einige Wochen zu spät, denn der SV Adler hat seine Krise überwunden. Im September gab es Punktverluste gegen vermeintlich schwächere Mannschaften, die Trainer Maikel Buchenau zum Rücktritt veranlassten. Buchenaus Nachfolger wurde sein Co-Trainer Ronald Leonhardt, und dessen erste Zwischenbilanz ist hervorragend. Nach fünf Spielen stehen vier Siege zu Buche. Darunter sind der 4:2-Erfolg gegen den OSC Vellmar und das klare 5:1 in Thalheim, zu dem der ewige Torschützenkönig Sören Gonnermann vier Treffer beisteuerte und somit erneut das Maß der Dinge darstellt.

Leonhardt aber bleibt bescheiden und erklärt den Höhenflug der Adler so: „Tim Gonnermann und Jannis Beng fehlen zwar noch, aber wir haben derzeit nicht mehr so viele verletzte Spieler zu beklagen wie im September. Zudem klappt unser Umschaltspiel jetzt viel besser.“

Die Lage in Weidenhausen lässt Sefa Cetinkaya kalt. „Es ist mir egal, ob unser nächster Gegner gut oder schlecht drauf ist. Wichtig ist nur, dass durch den Sieg in Thalau eine große Last von uns gefallen ist“, sagt der Mann, der dabei beide Tore erzielt hat. Der Treffer zum 2:0-Endstand war ein in Panenka-Manier verwandelter Elfmeter. „Das hätte ich so nicht gemacht, wenn ich nicht gewusst hätte, dass der Elfmeter die letzte Aktion des Spiels sein würde“, gibt Cetinkaya zu.

Eugen Wagner dagegen muss an den kommenden Gegner denken, denn der Trainer hat die Aufgabe, seine Defensive auf Sören Gonnermann einzustellen. Wagner hat seinen Optimismus wiedergefunden. „Nach dem Sieg in Thalau ist die Hoffnung größer geworden, nun auch gegen Weidenhausen zu bestehen“, sagt der Trainer, der dennoch ein Problem hat. Er würde gern wieder eine 4-2-3-1-Formation auf den Rasen schicken, aber Vyacheslav Petrukhin ist der einzige Sechser, der fit ist. Nun hofft Wagner, dass Marcel Bauer oder Till Gröbner mehr als nur Ersatz für den angeschlagenen Daniel Kraus sind.

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