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Kann TSV Eintracht Böddiger Aufstiegsaspirant TSG Leihgestern ärgern?

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Von: Marcel Glaser

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Hoffnungsträgerin: Böddigers Außen Lena Brenzel.
Hoffnungsträgerin: Böddigers Außen Lena Brenzel. © Richard Kasiewicz

Auf die Oberliga-Handballerinnen des TSV Eintracht Böddiger wartet am Samstag (17 Uhr, Stadtsporthalle Felsberg) eine Herkulesaufgabe. Denn das Team von Trainerin Rocsana Negovan bekommt es mit Aufstiegsaspirant TSG Leihgestern zu tun.

Felsberg – „Für mich unser stärkster Gegner, denn sie spielen sehr schnell und sind konsequent über die erste und zweite Welle gefährlich“, sagt die TSV-Übungsleiterin. Die Eintracht sollte einfache technische Fehler im Positionsangriff vermeiden, um nicht wie zuletzt ausgekontert zu werden. „Wir dürfen nicht hektisch werden, sondern müssen den Ball lange laufen lassen und dann den Abschluss suchen“, erklärt die Rumänin. Da trifft es sich gut, dass Toptorjägerin Anne Kühlborn zu alter Stärke zurückgefunden hat. Und sich auch Linkshänderin Julia Hasper und die 18-Jährige Lena Brenzel in guter Form präsentieren. Die Felsbergerinnen treten noch dazu in Bestbesetzung an. Wieder mit dabei ist auch Nele Konietzka (Auslandsaufenthalt).

Ohne Harz mehr möglich?

Und noch einen weiteren Trumpf können die Edertalerinnen verbuchen. Denn die Mittelhessinnen müssen in Felsberg ohne Harz spielen. Das Team um die früheren Kleenheimer Zweitliga-Spielerinnen Andrea Schulz und Oliviah Reeh trainiert nur mit Haftmittel und muss sich folglich umstellen. Das misslang Leihgestern schon einmal. Bei der HSG Wettenberg kassierten die Gäste ohne Harz überraschend ihre erste Saisonniederlage. Die Videoaufzeichnung diese Partie werden sich die Böddigerinnen als Vorbereitung auf ihr Spiel ganz genau ansehen. Und versuchen diesen Vorteil zu nutzen – um für eine Überraschung zu sorgen. (Marcel Glaser)

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