Gruppenliga

Kirchberg/Lohne und SCE im direkten Duell unter Druck

Ein Sieg gegen seinen alten Club muss her: Marvin Diehl (l.), Rückkehrer zur SG Kirchberg/lohne, hier noch im Edermünder Trikot im Zweikampf mit Jan Niklas Brandner (Schwalmstadt).
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Ein Sieg gegen seinen alten Club muss her: Marvin Diehl (l.), Rückkehrer zur SG Kirchberg/lohne, hier noch im Edermünder Trikot im Zweikampf mit Jan Niklas Brandner (Schwalmstadt).

Das Topspiel ist ein Kellerduell. Vor dem direkten Vergleich (Sonntag, 15 Uhr, Lohne) blicken die SG Kirchberg/Lohne/Haddamar als Tabellenfünfzehnter und der SC Edermünde (13.) auf einen ungemütlichen Frühherbst zurück. Zwischen dem 19. September und 17. Oktober gab es in fünf Spielen jeweils vier Niederlagen.

Lohne - Im Fall SC Edermünde ist offenkundig, wo der Schuh drückt, denn die Mannschaft von Trainer Björn Kördel hat in elf Spielen nur 13 Tore erzielt. Allerdings hat Kördel noch eine weitere Schwachstelle entdeckt. „Wir kommen bei den meisten Zweikämpfen einen Schritt zu spät“, sagt der SCE-Coach. Somit kann seine Mannschaft derzeit eine ihrer eigentlich größten Stärken nicht ausspielen. Denn: Die Dominanz in den Zweikämpfen ist Vergangenheit.

Zudem sind Stanislav Trailing und Jonathan Mertsch noch nicht die erhofften Verstärkungen. Während Trailing den Sprung aus der A-Jugend in die Gruppenliga noch bewältigen muss, fehlt Mertsch aus beruflichen Gründen häufig beim Training. Dennoch gibt es aus der Sicht des SC Edermünde auch eine gute Nachricht, denn alle Spieler sind einsatzbereit.

Nicht so beim Gegner. Neben dem Langzeitverletzten Lars Draude (Kreuzbandriss) werden auch Daniel Wissemann (Schulterverletzung), Nico Schmidt (Bänderriss) und Pascal Beyer (Urlaub) fehlen. Drei Ausfälle sind bei der SG indes „normal“, denn die Lage war phasenweise noch prekärer.

„Manchmal waren weniger als zehn Spieler beim Training“, sagt Spielertrainer Paul Graf. Und an den Spieltagen rissen neben Verletzungen auch Krankheiten und berufsbedingte Abwesenheit große Lücken ins Mannshaftsgefüge. Doch Graf will nicht alle Schwächen mit der unerfreulichen personellen Lage erklären: „Uns fehlt die Konstanz. Konstant ist nur, dass wir nicht konstant sind.“

Unterdessen freut sich Marvin Diehl auf eine besondere Partie. Der Mittelfeldspieler war von 2016 bis 2020 für die SG aktiv, ehe er zum SC wechselte, um vor dieser Saison zurückzukehren.

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