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Klappt’s mit der Kamera? Rohde und Klinge zurück für Wabern gegen CSC 03 Kassel

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Von: Gerd Brehm

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Können wieder helfen: Die Waberner Marius Rohde (ganz links) und Lennart Klinge (ganz rechts), hier im Dreikampf mit dem Homberger Arnold Gerber zu sehen.
Können wieder helfen: Die Waberner Marius Rohde (ganz links) und Lennart Klinge (ganz rechts), hier im Dreikampf mit dem Homberger Arnold Gerber zu sehen. © Pressebilder Hahn

Es ist höchste Zeit für den ersten Saisonsieg. Neun erfolglose Versuche hat der Fußball-Verbandsligist TSV Wabern schon hinter sich, aber nun soll der CSC 03 drei Punkte am Reiherwald abliefern (So. 15 Uhr).

Wabern – Bei der Vorbereitung hilft womöglich eine neue Errungenschaft. Denn ab sofort können die Trainer ihre Analysen mit laufenden Bildern unterlegen. Patrick Herpe freut sich: „Manche Spieler wollen es nicht wahrhaben, wenn wir Fehler ansprechen. Jetzt müssen wir nicht mehr diskutieren“, sagt der Spielertrainer. Dem hatten bei der jüngsten 1:3-Niederlage in Vellmar Einstellung, Laufbereitschaft und Zweikampfverhalten seiner Mannschaft gefallen, aber gewisse Defizite waren ihm genauso wenig verborgen geblieben wie der Kamera.

Auch gegen CSC wird es nicht zum ersten Sieg reichen, wenn es dem TSV nicht gelingt, Flanken in den Strafraum erfolgreich zu verteidigen. Zudem darf es nicht länger passieren, dass die ohnehin wenigen Torchancen fahrlässig vergeben werden. „Auch im Training werden wir jetzt noch genauer auf die Chancenverwertung achten“, erklärt Herpe. Dessen Kader wird zwar von den zuletzt fehlenden Akteuren Marius Rohde und Lennart Klinge verstärkt, aber es ist unwahrscheinlich, dass das Duo fit genug für 90 Minuten ist. So wird das Trainergespann Herpe/Völker die in Vellmar unterlegenen Spieler auf den Platz schicken.

Auch Trainer Alexi unzufrieden

Lothar Alexi ist ebenfalls unzufrieden. Der 03-Coach hadert vor allem damit, dass es seiner Mannschaft noch nicht gelungen ist, gegen ein hoch eingeschätztes Team zu punkten. In Vellmar und Bad Soden gab es jeweils eine 0:1-Niederlage, während das Spiel gegen Flieden gar mit 1:4 verloren wurde. Somit ergeben sich unbefriedigende 13 Punkte nach acht Spielen.

Schwerwiegender als die Punktverluste ist allerdings der langfristige Ausfall eines Leistungsträgers. Auf David Simoneit (Kreuzbandriss) muss Alexi vermutlich für den Rest dieser Saison verzichten Ansonsten kann der erfahrene Trainer aus dem Vollen schöpfen. Dennoch warnt der 66-Jährige seine Spieler davor, die Aufgabe beim Tabellenletzten auf die leichte Schulter zu nehmen. (Gerd Brehm)

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