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Ködel und Friedrich führen Wollrode zum klaren Derbysieg

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Wollröder Freudentanz: So feierten die TSV-Frauen den klaren Derbysieg über die FSG Böddiger/Brunslar.
Wollröder Freudentanz: So feierten die TSV-Frauen den klaren Derbysieg über die FSG Böddiger/Brunslar. © Pressebilder Hahn

Im ersten Landesliga-Vergleich der beiden Nachbarn war der stark aufspielende TSV Wollrode der jungen, neu formierten FSG Böddiger/Brunslar in allen Belangen überlegen. Und behielt beim 33:23 (15:9)-Erfolg klar die Oberhand. 200 Zuschauer sorgten in der Guxhagener Halle für eine stimmungsvolle Derby-Kulisse.

Guxhagen - „Wir waren heute von Beginn an ein echtes Team. Genau so hatten wir ´s uns das vorgenommen“, strahlte TSV-Flügelspielerin Anna Ködel, die sich auf der Rechtsaußenposition mit sieben Treffern deutlich wohler fühlte als zuletzt im Rückraum. Der war mit der wieder genesenen Janina Friedrich ohnehin eminent gefährlich besetzt. Die stieß sie immer dynamisch in die Nahtstellen der Gäste-Deckung, kam entweder selbst zum Torwurf oder legte auf den Kreis bzw. nach außen ab.

Nur sieben Minuten lang vermochte die FSG die Partie offen zu halten, dann setzten sich die Gastgeberinnen dank ihrer kompromisslosen 6:0-Deckung immer mehr ab. Als Janina Friedrich in der 16. Minute zweimal hintereinander ungenaue Pässe abfing und per Gegenstoß Fabienne Huy bzw. Yvonne Scherer bediente, stand es bereits 10:4. Einzig Linksaußen Jana Herbst sowie Mittelspielerin Isabell Hofmann war es zu verdanken, dass der Pausenrückstand für den Oberliga-Absteiger nicht noch deutlicher ausfiel.

Nach dem Wechsel brauchte die TSV-Defensive einige Minuten, um sich auf das Gäste-Spiel mit zwei Kreisläufern einzustellen. „Da waren wir hinten zu offen, zu unkonzentriert,“ monierte Wollrodes Trainerin Margret Schmidt. Dafür drehte der Angriff erneut auf. Begünstigt durch viele technische Fehler der Edertalerinnen, kamen die Gastgeber häufig in die erste und zweite Welle. Davon profitierten Kreisläuferin Bianka Bartalos sowie Linksaußen Helena Vaupel, die mit ihren variablen Würfen Denise Dippel und Ann-Christin Mattern im FSG-Tor ein ums andere Mal düpierte.

In der Schlussphase gelang den Gästen fast nichts mehr. Ohne die krankheitsbedingt fehlende Juliana Gries ließ die Offensive jegliche Torgefahr aus der Distanz vermissen und das Passspiel war zu ungenau. Das sah auch FSG-Coach Harald Birk so: „Gegen den erfahrenen und abwehrstarken TSV hätte heute alles passen müssen. So werden wir das Gastspiel in Guxhagen als Lerneinheit verbuchen müssen.“ (Von Max Alter)

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