Verbandsliga

Körle bangt gegen CSC 03 um Sobocinski

Instruktionen für die Innenverteidigung: Körles Trainer Eugen Wagner hofft gegen den CSC 03 auf den Einsatz von Maximilian Sobocinski (rechts).
+
Instruktionen für die Innenverteidigung: Körles Trainer Eugen Wagner hofft gegen den CSC 03 auf den Einsatz von Maximilian Sobocinski (rechts).

Das Ergebnis täuscht. In den ersten 45 Minuten hatte Fußball-Verbandsligist FC Körle trotz der 2:5 (1:2)-Niederlage beim OSC Vellmar einen grandiosen Auftritt, aber die Erfahrung und die Klasse des Gegners setzten sich in der zweiten Halbzeit durch.

Velmar/Körle - Als die Mannschaft von Trainer Wagner geistig und körperlich noch frisch war, hatte sie nur ein Manko: Sie nutzte ihre Torchancen nicht. Die beste Gelegenheit ließ der ansonsten großartig aufspielende Lukas Greiner aus, schaffte es trotz bester Schussposition nicht, Torwart Sebastian Nödel zu überwinden (36.). Zu diesem Zeitpunkt stand es 1:1. Und die FC-Fans ahnten, dass die mögliche Sensation ausbleiben würde. Tatsächlich machten es vier Vellmarer besser als der 17-Jährige. Marko Utsch eröffnete den Torreigen bereits in der zweiten Minute und später trafen Egli Milloshaj (44. und 59), Enes Glogic (55.) sowie Serkan Aytemür (79.).

Diesen fünf Treffern setzte der FCK nur zwei erfolgreiche Freistöße entgegen. Beim 1:1 war Vyacheslav Petrukhin aus sieben Metern erfolgreich, nachdem Nödel einen Rückpass mit der Hand aufgenommen hatte (22.). Und später traf Sefa Cetinkaya aus 25 Metern spektakulär zum 2:5-Endstand (84.). Zu diesem Zeitpunkt waren nur noch zehn Körler auf dem Platz, denn Petrukhin hatte nach einer Notbremse Gelb-Rot gesehen (82.). Die Entscheidung entsprach zwar dem Regelwerk, aber ein Schiedsrichter mit Fingerspitzengefühl hätte anders entschieden als Thorsten Eick aus Alsfeld.

Eugen Wagner freute sich trotz der Niederlage über die Fortschritte, die seine Spieler seit dem Beginn dieser Saison gemacht haben. Allerdings übersah der Körler Coach nicht die Schwächen, die sich in der zweiten Halbzeit offenbarten: „Da waren wir schwach in den Zweikämpfen.“ Die Folge war Einbahnstraßenfußball Richtung Gäste-Tor. Und die vierte Niederlage im fünften Spiel.

Der nächste Gegner hat sich zwar am Mittwoch beim 1:0 in Sandershausen nicht mit Ruhm bekleckert, kommt aber auch mit der Empfehlung eines 2:1-Erfolgs über den OSC Vellmar am vergangenen Wochenende. Am Sonntag trifft der FC auf den CSC 03 Kassel (15 Uhr, Schwarzwaldkampfbahn), für den einst der Körler Trainer (von 2014 - 2016) spielte.

Eugen Wagner wird sich besonders über seine Innenverteidigung den Kopf zerbrechen müssen, denn die beiden Spieler seiner ersten Wahl fallen aus. Während Petrukhin schon wieder gesperrt ist, leidet Luis Taube erneut an einem Muskelfaserriss im Oberschenkel. Ein Aspirant ist der vielseitige Patrick Misiak, während Wagners zweiter Wunschkandidat noch auf der Verletztenliste steht: Maximilian Sobocinski leidet seit sechs Wochen an einem Muskelfaserriss im Oberschenkel.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.