Verbandsliga

Körle bejubelt ersten Saisonsieg - Doppeltorschütze Sefa Cetinkaya überragt

Sefa Cetinkaya
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Sefa Cetinkaya

Der Bann ist gebrochen. „Endlich konnten wir mal zusammen mit unseren Fans unser Siegeslied anstimmen“, freute sich Eugen Wagner, Trainer des FC Körle, über den 2:0 (1:0)-Erfolg des Verbandsliga-Schlusslichts beim FSV Thalau. Es war der erste Saisonsieg im zehnten Anlauf und wurde von Mannschaft und mitgereisten Anhängern ausgiebig gefeiert.

Thalau - Eugen Wagner hatte nach der ernüchternden 0:3-Derbyniederlage gegen Gudensberg an Kampfgeist und Zusammenhalt seiner Mannen appelliert - und wurde erhört. Die Körler kontrollierten mit ihrer 3:2:3:1-Formation Ball und Gegner und hatten die besseren Chancen, doch Sefa Cetinkaya (23.) und Luis Taube per Freistoß (25.) scheiterten an Torwart Herber sowie Thomas Melnarowicz an der Latte (28.). Dann war‘s so weit: Nach einem Pfostenschuss von Mustafa Özata staubte Sturmspitze Cetinkaya zum 0:1 ab (28.). Bis dahin fand die Thalauer Offensive fast gar nicht statt.

Nach dem Wechsel änderte sich an den Kräfteverhältnisse erst mal nichts. Allerdings konnten die Gäste ihre Überlegenheit nicht in die durchaus mögliche Vorentscheidung ummünzen. Dann sah Nikolas Leinweber die Rote Karte (58.). Wegen hohen Beins, nachdem er einen Körler Spieler im Gesicht getroffen hatte. „Lächerlich“ fand das FSV-Coach Meik Voll, „zu hart“ sein Trainerkollege. Der dann jedoch zittern musste. „Wir haben aus der Überzahl zu wenig gemacht“ musste der FCK-Trainer mit ansehen, wie seine Schützlinge ihre Konter unvollendet ließen - und der Mit-Aufsteiger alles auf eine Karte setzte.

Gäste-Probleme in Überzahl

Fast immer mit langen Bällen auf den langjährigen Hessenliga-Spieler, der dann seine Klasse auch andeuten konnte. Zu einem erfolgreichen Abschluss kam der 39-jährige Slowake allerdings indes nicht mehr. Die beste Thalauer Chance vergab Christopher Schenkel, als Kristof Künzell mit einer Energieleistung seinen Ball von der Linie kratzte (75.).

Stattdessen machte der überragende Cefa Cetinkaya alles klar. Nach einem tollen Solo war der 27-Jährige nur durch ein Foul zu bremsen - und verwandelte den fälligen Strafstoß selbst zum umjubelten 0:2 (90).

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