Gruppenliga

Körle gegen Melsungen auch tabellarisch ein Nachbarduell

Körler Hoffnungsträger: Mittelfeldspieler Lukas Greiner, der wie seine Mannschaftskameraden immer stärker wird.
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Körler Hoffnungsträger: Mittelfeldspieler Lukas Greiner, der wie seine Mannschaftskameraden immer stärker wird.

Im Altkreis Melsungen ist es das Fußballderby schlechthin. Der FC Körle und der Melsunger FV zählen konstant zu den besten Klubs dieser Region und liegen nur fünf Kilometer entfernt. Auch in der Tabelle sind der FC (11.) und der FV (9.) fast Nachbarn, was die Brisanz des direkten Duells am morgigen Sonntag (14.30 Uhr, Schwarzwaldkampfbahn) in Körle noch erhöht.

Körle/Melsungen - Wer Statistiken traut, setzt auf die Gastgeber, denn der FC hat seit der 0:2-Niederlage am 3. Oktober in Bad Wildungen nicht mehr verloren. Dagegen können sich die Bartenwetzer noch an die letzte Niederlage erinnern (0:1 in Hertingshausen am 7. November). Dennoch sieht Halil Inan seinen FC nicht in der Favoritenrolle. „Ich erwarte ein Kampfspiel von zwei gleichwertigen Mannschaften“, sagt Körles Trainer, der drei Gründe für den Aufwärtstrend benennt: „Fitness, Moral, Selbstbewusstsein.“

Inan freut sich besonders über die Leistungssteigerungen von Karim Kouay und Lukas Greiner. Auch die beiden Mittelfeldspieler erfüllten zunächst die Erwartungen nicht, näherten sich dann aber allmählich ihrer Normalform.

Sein Kollege Peter Wefringhaus stellt der wiedergewonnenen Körler Stärke seinen 72-Jahre-Sturm entgegen. Beim 4:2-Sieg über die SG Kirchberg/Lohne/Haddamar glänzte der 37-jährige Eugen Wagner mit zwei Treffern und der Vorbereitung eines weiteren Tores, während Ivan Durdek (35) einmal erfolgreich war. Die beiden Oldies zehren nicht nur von ihrer langjährigen Erfahrung, sondern befinden sich auch aktuell in einer bemerkenswerten Form. Melsungens Trainer prophezeit ein spannendes Spiel und ist keineswegs überrascht vom Aufwärtstrend des Gegners. Denn: „Körle hat talentierte Spieler und einen guten Trainer.“

Neben Maurice Mager und Nils Schöneberg hat auch Eugen Wagner eine Körler Vergangenheit. Über die Umstände der Trennung ist inzwischen Gras gewachsen, sodass Körles Ex-Trainer entspannt in das Spiel gegen die Akteure geht, deren Stärken und Schwächen er bestens kennt. Außerdem: „Wenn ich auf dem Platz bin und der Ball rollt, dann ist es mir egal wer der Gegner ist.“

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