Schleses bittere Analyse

1. FC Schwalmstadt II siegt glücklich in Neukirchen

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Packend: Arnold Weich (l., SG Neukirchen/Röllshausen) und Kai Luca Ponzer (1. FC Schwalmstadt II) schenkten sich im Zweikampf nichts. 

Einen glücklichen 3:2 (1:0)-Auswärtssieg feierte die Reserve des 1. FC Schwalmstadt beim Nachbarn SG Neukirchen/Röllshausen im Hit der Fußball-Kreisoberliga.

Denn: Über weite Strecken der intensiven Partie waren die Gastgeber dem Aufsteiger beim Abschied von der Knüllkampfbahn mindestens ebenbürtig.

Besonders nach dem Seitenwechsel drückte die SG dieser Begegnung den Stempel auf – und lief dabei dem 0:1 von Ronald Kuzari (37.) hinterher. Die Schlese-Elf kam nun besser in die Zweikämpfe, die Präzision im Spiel nach vorn fehlte allerdings. Ein Abwehrschnitzer bescherte dem Gast dagegen das zweite Tor: Lukas Schwalm bedankte sich nach tollem Zuspiel von Johannes Lautenschläger mit dem 2:0 (58.).

Den verdienten Anschlusstreffer markierte Marc Schlese, der einen Foulelfmeter sicher verwandelte (64.). Fünf Minuten später zeigte Schiedsrichter Michael Matheiowetz (SG Brunslar/Wolfershausen) erneut auf den Punkt. FCS-Spielertrainer Petersohn hatte Moritz Knieling zu Fall gebracht. Diesmal zielte Schlese aber zu hoch (68.).

Das Spiel wogte nun hin und her, ehe Leandro Knoch zum 1:3 (76.) traf. Trotz des Anschlusstreffers durch Arnold Weich (84.) rannten die Gastgeber letztlich vergebens an. Und hatten Pech bei Weichs Pfostenschuss (90.). „Das war spielerisch kein Leckerbissen von uns“, sagte Andre Petersohn und konnte die „bittere Analyse“ seines Kollegen Sergej Schlese verstehen: „Wir fangen uns zu viele einfache Tore.“

Von Bernd Krommes

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