Kreispokal Schwalm-Eder

SpVgg Zella/Loshausen  ärgert TSV Mengsberg beim 2:3

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Jubel nach einem Traumtor: Arthur Keil (Nummer 7) lässt sich von Philipp Kloske (3. von links) und weiteren Mitspielern nach dem 1:0 für Zella/Loshausen feiern. 

Das war knapp: Mit 3:2 (2:1) hat sich Fußball-Gruppenligist TSV Mengsberg im Kreispokal beim Kreisoberligisten SpVgg Zella/Loshausen behauptet und steht dadurch im Viertelfinale.

Durchaus achtbar zog sich die Heimelf gegen den eine Klasse höher beheimateten Rivalen aus der Affäre. Die Mengsberger Anhänger, die ein Schützenfest ihrer Mannschaft in Zella erwartet hatten, wurden somit enttäuscht. „Wir haben zu Beginn das Geschehen eindeutig beherrscht, es versäumt, frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen“, sagte TSV-Spielertrainer Fabian Hett.

Nach einer Viertelstunde fiel – zu diesem Zeitpunkt überraschend – der erste Treffer für den Außenseiter. Einen zu kurz abgewehrten Ball von TSV-Torsteher Sacir Nikocevic versenkte Arthur Keil direkt aus 40 Metern zum 1:0 (15.). Noch vor der Pause wurde die spielerische Überlegenheit des TSV durch Tore von Sinan Görgülü (17.) und Spielertrainer Hett (40.) belohnt. Zweimal legte der auffällige TSV-Spielmacher Maximilian Sack vor, verpasste es aber, sich selbst bei Großchancen (8., 31.) mit einem Treffer zu belohnen.

Nach dem Wechsel verflachte die Partie zwar etwas, doch das Sagen auf dem Rasen hatte zunächst weiterhin der Gruppenligist, für den der von Eintracht Stadtallendorf unter der Woche verpflichtete Neuzugang Mohammad Yunes Maneh per Kopfball zum 3:1 (51.) traf. Mit dem, was der TSV im Anschluss bot, war Hett jedoch sehr unzufrieden. Emanuel Hoppe (64.) brachte die Spielvereinigung nochmal heran und sorgte für Spannung bis zum Schluss. „Wir haben uns trotz dem Ausfall einiger Stammkräfte gut präsentiert“, lobte Zellas Trainer Christian Miletzki sein Team.

VON BERND KROMMES

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