Kreispokal

Fabian Seck köpft das Goldene Tor für den 1. FC Schwalmstadt

+
Packend: Brunslars Christian Riemenschneider (rotes Trikot) nimmt es hier mit Torschütze Fabian Seck (links verdeckt) und Peter Liebermann vom 1. FC Schwalmstadt auf. 

Brunslar - Mit einem 1:0-Erfolg bei der SG Brunslar/Wolferhausen erreicht Verbandsliga-Absteiger 1. FC Schwalmstadt das Veirtelfinale des Kreispokals und trifft dort auf den TSV Wabern.

Wenn es für den 1. FC Schwalmstadt eine Ecke gibt, dann macht sich Innenverteidiger Fabian Seck stets auf den Weg, um sich im gegnerischen Strafraum zu positionieren. So war es auch in der 28. Minute im Kreispokal-Achtelfinale bei der SG Brunslar/Wolfershausen. Seck sprang höher als Torwart Jonas Schönewolf, erwischte den Ball mit dem Kopf und erzielte so das Goldene Tor. Mit dem 1:0 (1:0)-Erfolg zogen die Schwälmer in das Viertelfinale ein, in dem sie am 25. September beim TSV Wabern antreten.

Ein verdienter Sieg vor 200 Zuschauern in einem Spiel, das die Erwartungen nicht immer erfüllte. So spielten in den ersten 45 Minuten nur die Gäste, die es jedoch

versäumten, frühzeitig für die Vorentscheidung zu sorgen. Marcel Reitz und Peter Liebermann hätten ins Tor treffen müssen, scheiterten aber bei ihren schwachen Abschlüssen an Torwart Schönewolf. Die mangelhafte Chancenverwertung konnte aber die gute Laune von Atilla Güven nicht trüben.: „Zu Null gespielt, gewonnen, eine Runde weiter, ich bin zufrieden,“ resümierte der FCS-Coach. Immerhin musste er auf Vedran Jerkovic (Infektion) und Leon Lindenthal, der wegen eines Mittelfußbruchs langfristig ausfällt, verzichten.

Riemenschneider vergibt Ausgleichschance

Nach dem Wechsel störte die Mannschaft von Timo Rudolph die Aktionen des Gegners effektiver und verlagerte das Geschehen immer öfter in die Nähe des Schwälmer Strafraums. Die einzige Torchance resultierte aber aus einem Missverständnis zwischen Seck und Torwart Joel Ritter. Plötzlich lag der Ball an der Strafraumgrenze vor Christian Riemenschneiders rechtem Fuß und der SG-Mittelstürmer hatte die unverhoffte Gelegenheit zum 1:1-Ausgleich, schoss aber am leeren Tor vorbei.

Doch am Tag der gut gelaunten Trainer ließ sich auch Rudolph die Stimmung nicht vermiesen. Der Coach hatte mit seiner System-Umstellung von 4-1-4-1 auf 4-2-3-1 dazu beigetragen, dass Benjamin Trümner und Peter Liebermann im Mittelfeld nicht mehr so stark auftrumpfen konnten wie in den ersten 45 Minuten. „Wir wären gern eine Runde weitergekommen, aber wir erkennen die Qualität der Schwalmstädter Mannschaft an“, lautete sein Fazit.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.