Viertelfinale 

Kreispokal Schwalm-Eder: TSV Mengsberg erwartet 1. FC Schwalmstadt

+
Trägt jetzt das Mengsberger Trikot: Yannik März (links, hier im Verbandsliga-Spiel des FCS gegen Neuhofs Bartosz Stachelski) trifft heute im Pokal mit dem TSV zum ersten Mal auf seinen Heimatverein.  

Schwalm-Eder. Der Titelverteidiger ist bei seinem Vorgänger zu Gast: Heute erwartet der TSV Mengsberg im Viertelfinale des Fußball-Kreispokals den 1. FC Schwalmstadt. 

Zudem sind zwei Gruppenligisten bei zwei Kreisoberligisten gefordert (alle 18.30 Uhr). Die Partie zwischen dem TSV Besse und der SG Kirchberg/Lohne/Haddamar wurde auf den 22. August verlegt.

TSV Mengsberg - 1. FC Schwalmstadt. Das ist der erste Vergleich der beiden letztjährigen Verbandsligisten in diesem Jahr. 2017 gewann jeder einmal mit 1:0. „Wir wollen sie auf jeden Fall wieder ärgern. Spielerisch haben wir zugelegt, weil wir in der Vorbereitung gut gearbeitet haben“, lobt TSV-Coach Daniel Hainmüller sein Team. Das ist allerdings noch ohne Punktspieleinsatz seit dem Abstieg. Fehlen werden Neuzugang Armin Semin (verhindert), Lukas Berneburg (Beruf) und der angeschlagene Safet Meholli.

Besonders motiviert sind Yannik März, Dennis Huber (beide Senioren) und Maximilian Führer (A-Jugend), die vom FCS zum Nachbarn gewechselt sind. März tut seinem neuen Verein mit seiner Ruhe am Ball gut, Führer könnte den Sprung auf Anhieb dauerhaft in die erste Elf packen und Huber hat seine Qualitäten in der Defensive. Dem setzt Schwalmstadt beim Ehemaligentreffen am Engelhain wohl Marcel Reitz in der Anfangsformation entgegen. Und damit den Pechvogel von der 0:2-Niederlage in Lehnerz. Torwart Tobias Girschikofsky, der ebenfalls den Weg aus dem Neustädter Ortsteil zurück nach Schwalmstadt gewählt hat, weilt im Urlaub.

Auch die angeschlagenen Peter Liebermann und Lukas Ide laufen nicht auf. „Da gehen wir kein Risiko. Dennoch möchten wir Mengsberg unser Spiel aufdrücken und werden offensiver agieren als in Lehnerz“, betont FCS-Coach Atilla Güven und unterstreicht vor dem Prestigeduell den Anspruch, die Nummer eins im Kreis zu bleiben. Passen muss dabei Jan-Philipp Trümner (Meniskusanriss), der vier Wochen lang nur Lauftraining bestreiten darf.

SG Neuental/Jesberg - FC Körle (in Zimmersrode). Beide Teams sind siegreich gestartet. Während sich der Kreisoberligist sich beim Titelanwärter SC Edermünde mit 3:1 durchsetzte, gewann Körle das Gruppenliga-Topspiel beim TSV Wabern mit 2:1. „Wir möchten unseren Fans ein gutes Spiel liefern“, betont SG-Trainer Andre Husse, für den der FCK klarer Favorit ist. Die Hausherren treten leicht ersatzgeschwächt an, so dass mehrere Reservisten ihre Chance suchen sollen.

SC Edermünde - TSV Wabern (in Edermünde). „Wir konzentrieren uns voll auf das Spiel am Freitag in Schrecksbach“, sagt Trainer Hannes Alter mit Blick auf die Partie in der Liga nur 48 Stunden später. So will er den Spielern, die am Sonntag nur auf der Bank saßen, eine Chance von Beginn an geben. Zudem fallen mit Nico Langhans, Max Germeroth, Patrick Lutzi und Lukas Minkler vier Akteure aus. Weswegen die Favoritenrolle des TSV noch größer ist. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.