Landesliga: Sperl-Sieben in Bestbesetzung zum Aufstiegsendspiel nach Großenlüder

MT II vor der Krönung

Erfolgscoach: Unter Andre Sperl (Mitte) gewannen die Handballer der MT Melsungen II 22 ihrer 25 Partien in der Landesliga. Bei der MSG Hainzell/Großenlüder soll mit dem 23. Saisonsieg der Aufstieg in die Oberliga perfekt gemacht werden. Foto: zws

Melsungen. „Nein, nicht wirklich“, antwortete MT-Coach Andre Sperl auf die Frage, ob sein Team vor dem letzten Saisonspiel in der Handball-Landesliga nervös sei. Dann gestand der 44-Jährige aber doch ein, dass „die Nervosität kommen wird“, nämlich dann, wenn sich seine Schützlinge zum letzten Saisonspiel am Sonntag in der Lüdertalsporthalle in Großenlüder einfinden, um mit einem Sieg gegen den Tabellenzehnten MSG Hainzell/Großenlüder den Aufstieg in die Oberliga perfekt zu machen (17 Uhr).

„Das ist eine lösbare Aufgabe“, sagt MT-Coach Sperl vor der Partie gegen die Mittelhessen. „Unser Selbstvertrauen ist im Moment riesig und alle wissen, worum es geht. Die Truppe nimmt jedes Spiel ernst und hat eine gute Einstellung.“

Gegen die Mittelhessen kann der Melsunger Trainer aus dem Vollen schöpfen. Die Gastgeber leben vor allem von der individuellen Qualität der Brüder Lukas und Benjamin Dimmerling im Rückraum, wobei besonders Lukas als Spielmacher den entscheidenden Faktor im MSG-Team darstellt. Zudem gilt das Team von Spielertrainer Janos Zinn als sehr heimstark. „Sie spielen in eigener Halle und es ist das letzte Saisonspiel, daher werden sie sicher auf eine Sensation spekulieren“, warnt MT-Coach Sperl. „Ich hoffe, dass wir gleich ins Rollen kommen und früh davonziehen.“

Seine Aufgabe sieht der MT-Übungsleiter in dieser Woche daher weniger in einer spielerischen Vorbereitung. „Es geht darum, den Kopf freizubekommen. Jedem ist bewusst, worum es geht. Der Eine kommt damit besser klar, der Andere weniger“, sagt Sperl.

Für die Bartenwetzer wäre der Erfolg in Großenlüder die Krönung einer grandiosen Saison. 16 Spiele in Serie hat das Team zuletzt gewonnen und zudem eine positive Entwicklung genommen. Vor allem die beiden Halben Jannis und Merlin Kothe haben sich zu Leistungsträgern entwickelt und sind aus der Stammsieben nicht mehr wegzudenken. Zusammen mit dem erfahrenen Kreisläufer Petr Hruby, Torjäger Mario Schanze und den schnellen Außen Mark Petersen und Alexander Bärthel hat sich eine schlagkräftige Truppe gebildet, die über die gesamte Saison nur schwer zu schlagen war. In sensationeller Form präsentierte sich zudem Torhüter Fabian Meyfarth. Nun soll dem Team mit einem Sieg gegen Hainzell/Großenlüder die Krönung einer überragenden Serie gelingen. (mgx)

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