KSV Baunatal zu Gast in Dreieich

KSV Baunatal will in Dreieich nachlegen

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Mit vollem Einsatz: Baunatals Kapitän Daniel Borgardt feuert seine Teamkollegen an. 

Den ersten Sieg nach fünf Partien ohne Dreier haben die Fußballer des KSV Baunatal genossen. Nun will der Fußball-Hessenligist am Samstag in Dreieich nachlegen.

Logisch. Der 2:0-Erfolg gegen Bad Vilbel am vergangenen Freitag war wie Balsam auf die Seelen der Baunataler Fußballer. „Ein schönes Gefühl, vor allem nach fünf sieglosen Spielen“, sagt KSV-Kapitän Daniel Borgardt. Dass der Hessenligist dabei kein Gegentor kassierte, freut den Abwehrchef besonders. Umso mehr gilt für ihn und seine Teamkollegen nun dieses Motto: Auf geht’s – nachlegen. Am Samstag treten die Baunataler ab 15 Uhr beim SC Hessen Dreieich an.

Und das wird alles andere als eine einfache Aufgabe für die Nordhessen. Auch wenn der Verein aus dem Landkreis Offenbach zuletzt 1:3 in Hanau unterlag. Dreieich habe einen top besetzten Kader, sagt Borgardt. Vor allem der Angriff habe es in sich. Mit 41 erzielten Toren stellt der SC Hessen die fünftbeste Offensive der Hessenliga. „Wir müssen so viel Leidenschaft zeigen wie am Freitag gegen Bad Vilbel. Dann können wir auch in Dreieich etwas mitnehmen.“

Vor der Partie gegen den direkten Konkurrenten aus Bad Vilbel hatte Trainer Tobias Nebe in die psychologische Trickkiste gegriffen. Er ließ eine Einheit ausfallen und veranstaltete mit seiner Mannschaft stattdessen einen Kegelabend. Teambuilding nennt sich so etwas heutzutage. In den Partien davor hätten sie ja nicht schlecht gespielt, sagt Borgardt: „Also mussten wir irgendetwas anders machen.“ Und dieser Abend hätte sie noch einmal mehr zusammengeschweißt. „In unserer Situation haben wir das wohl gebraucht. Auf jeden Fall hat dann auf dem Platz jeder für jeden gekämpft und ist noch etwas mehr gelaufen.“

Von daher verwundert es nicht, dass die Spieler auch vor dem Dreieich-Spiel einen Abend auf der Kegelbahn verbringen wollten. Der Trainer entschied sich aber dagegen. „Schon komisch“, sagt Borgardt, „normalerweise ist Tobi ziemlich abergläubisch.“ Andererseits hat die Mannschaft ja gesehen, wie es funktioniert. „Wir müssen in Dreieich als Einheit auftreten und am besten wieder zu Null spielen.“ Und falls es nicht klappt, muss Nebe wieder auf die Kegelbahn.

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