Wiedersehen im Fokus

SV Germania Fritzlar II zum Gipfeltreffen beim TSV Vellmar

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Aktivposten: Hannah Grothnes trumpft beim SV Germania Fritzlar II als Spielmacherin auf. 

Es ist angerichtet: Pünktlich zu Weihnachten kommt es in der Handball- Landesliga der Frauen zum mit Spannung erwarteten Gipfeltreffen der beiden besten Teams der Liga. Die Drittliga-Reserve des SV Germania Fritzlar tritt beim punktgleichen TSV Vellmar (Sa. 15.30 Uhr, Großsporthalle Vellmar) an.

Wer gewinnt, überwintert auf dem ersten Platz. „Das ist das Spiel, auf das wir die ganze Saison hingearbeitet haben. Ich freue mich unglaublich darauf“, betont SVG-Coach Gunnar Kliesch, der sein Team top vorbereitet sieht. Vellmar überzeugt mit einer guten Mischung aus erfahrenen und jungen Spielerinnen. Dazu ist der TSV offensiv äußerst variabel. Vor allem der Rückraum mit Elisa Steiner, Leonie Homburg und der Ex-Kirchhoferin Selina Schneider ist überragend besetzt. Zudem stellen die körperlich überlegenen Vellmarerinnen eine starke 6:0-Deckung.

Dennoch ist Fritzlar auf Augenhöhe. Die Domstädterinnen haben sich gefunden und mit Hannah Grothnes eine agile Spielmacherin, die auch mit Tempogegenstößen für Entlastung sorgt. Neben ihr spielen mit Chantal Reimbold im rechten Rückraum und Ana-Maria Puda auf links zwei starke Schützinnen, die Grothnes gut in Szene zu setzen weiß. Dazu kommt mit Maike Naumann und Nina Albus eine treffsichere Achse auf Außen.

Geschwindigkeit ist Trumpf beim Kliesch-Team

Der Trumpf des Kliesch-Teams ist sein Tempospiel – über die erste und zweite Welle ist die Germania kaum zu stoppen. Entsprechend liegt hier auch der Schlüssel für den Fritzlarer Coach: „Wenn wir es schaffen, Vellmar unsere Geschwindigkeit aufzuzwingen, haben wir gute Chancen auf den Sieg.“

Noch mehr Brisanz resultiert aus der Tatsache, dass Kliesch lange für Vellmar tätig war – allerdings bei der Herrenmannschaft des TSV. Und Vellmars neuer Coach Sebastian Menche lernte letzte Saison bei Kliesch als Co-Trainer in Fritzlar. Beim TSV hat Menches zudem seine Freundin als Co-Trainerin an seiner Seite. Maxie Hauschild nämlich, die vergangene Runde noch unter Kliesch für die Germania II in der Oberliga am Ball war. (mm)

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