Landesliga

SVG II kommt nach 31:21-Sieg bei der HSG Wesertal dem Aufstieg immer näher

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In Torlaune: Wollrodes Bianka Bartalos (l.), die hier Elisabeth Pippert stehen lässt. 

Die Landesliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar II sind der Meisterschaft einen weiteren Schritt näher gekommen. Nach dem Sieg bei der HSG Wesertal fehlen der Drittliga-Reserve nur noch fünf Siege, um den Aufstieg in die Oberliga perfekt zu machen.

TSV Wollrode - TG Rotenburg 33:19 (15:12). Eine starke zweite Halbzeit sicherte den Blau-Weißen einen letztlich ungefährdeten Sieg gegen stark ersatzgeschwächte Gäste. Mit Annette Lusky und Michelle Horn fehlte dem Team von TG-Coach Sebastian Jaschinski die Stammbesetzung im Rückraum. Dennoch brauchte die Mannschaft von Trainerin Margret Schmidt eine Halbzeit, um richtig in der Begegnung anzukommen. „Wir haben in der ersten Hälfte im Deckungszentrum einfach nicht kompakt genug gestanden, da haben wir nach dem Seitenwechsel besser verdichtet“, erklärte die TSV-Übungsleiterin.

Mit Spielmacherin Janina Friedrich und Rückraumspielerin Fabienne Huy fehlten Wollrode allerdings auch zwei Stammkräfte. Nach dem Seitenwechsel ging es dann aber nur noch in eine Richtung. Mit einfachen Toren aus dem Gegenstoß sowie Anspielen an den Kreis wurde vor allem Bianca Bartalos gesucht, die sich mit 11 Torentreffsicher zeigte. Über 20:13 (36.) und 24:14 (45.) war das Spiel dann vorzeitig entschieden. Durch den Erfolg kämpft sich der TSV zurück auf den fünften Tabellenplatz.

Tore Wollrode: Schmieling 5, Bartalos 11, Klotzsche 5/3, Schneider 1, Lachnit 4, Vaupel 2, Ködel 5.

HSG Wesertal - SV Germania Fritzlar II 21:31 (8:14).Über eine extrem starke Deckung stellte der Spitzenreiter schon früh die Weichen auf Sieg. In den ersten 20 Spielminuten erlaubten die Gäste der HSG gerade einmal vier Treffer. Allerdings ging das Team von Trainer Gunnar Kliesch etwas schludrig mit den eigenen Chancen um, so dass es zu diesem Zeitpunkt „nur“ 11:4 für die Domstädterinnen stand. Dennoch zeigte sich der Coach zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Wir waren von Beginn an voll fokussiert und haben die richtige Energie auf die Platte gebracht.“

Einzig eine kleine Schwächephase ab der 40 Minute, in der die Gastgeberinnen von 11:20 (40.) auf 16:21 (45.) verkürzen konnten, kritisierte Kliesch. Doch nach einer Auszeit war die Konzentration wieder da und Fritzlar baute den Vorsprung wieder auf zehn Treffer aus. Ein Extra-Lob verdiente sich Laura Bachmann die im linken Rückraum mit sechs Toren und viel Übersicht eine starke Partie spielte. Durch den Sieg liegt die SVG nun, sieben Spieltage vor Saisonende, fünf Punkte vor der Zweitplatzierten HSG Großenlüder/Hainzell und hat dabei ein Spiel weniger gespielt.

Tore Germania: Grothnes 4, Alter 2, Naumann 3, Reimbold 6, Stockschläder 4, Albus 4/3, Bachmann 6, Bücker 2.  (mm)

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