Verbandsliga: FCS peilt gegen Rothwesten vierten Sieg in Folge an - Chance für Wehlmann

Lerch: Den Lauf fortsetzen

Ersehnte Rückkehr: Schwalmstadts angeschlagener Kapitän Jannis Lerch (r.), hier vor Daniel Wagner (SSV Sand) am Ball, soll gegen den TSV Rothwesten den verletzten Fabian Seck ersetzen. Foto: Hahn

schwalmstadt. So schnell geht‘s. „Wir haben es jetzt wieder selbst in der Hand“, beschreibt Jannis Lerch die Ausgangsposition des 1. FC Schwalmstadt im Abstiegskampf der Fußball-Verbandsliga. Und damit dank drei Siegen die wundersame Reise aus dem Tal der Tränen ans rettende Ufer, was allerdings drei Spieltage vor Schluss nur eine Momentaufnahme ist.

Das weiß auch der Innenverteidiger: „Wir müssen unseren Lauf fortsetzen.“ Gegen den Mitkonkurrenten TSV Rothwesten nämlich, der am Sonntag im Herbert.Battenfeld-Stadion (Anstoß 15 Uhr) gastiert.

Ob der Kapitän selbst eingreifen kann, ist noch offen, denn dem 23-Jährigen macht mal wieder sein Knie zu schaffen, so dass er im letzten Spiel pausieren musste. Dabei wäre sein Einsatz enorm wichtig, fällt doch Verteidigerkollege Fabian Seck wegen einer Sprunggelenksverletzung für den Rest der Saison aus.

Darüberhinaus wird Torwart Mario Wörmann (beruflich verhindert) durch Julian Wehlmann ersetzt. Immerhin: Mit Yannick März und Lukas Schwalm hat Christoph Keim zwei zusätzliche Alternativen für die Außenbahn, die auch im Training richtig Gas geben. Also lässt sich der FCS-Coach personell (noch) nicht in die Karten schauen, zumal er einen „äußerst robusten Gegner“ erwartet, „der uns wesentlich mehr fordern wird als zuletzt Schlusslicht Bosporus.“

Ein Beleg dafür: das 1:1 vor fünf Wochen in Rothwesten. Seitdem gingen die tabellarischen Wege der Konkurrenten allerdings auseinander. Der TSV kassierte danach vier Niederlagen (bei einem Sieg), Schwalmstadt holte aus fünf Spielen zehn Punkte - und überholte den Aufsteiger, der über reichlich Personalnot klagt. Nach den Platzverweisen für Sebastian Trabner und Viktor Schan stehen Trainer Gerhard Siewert gerade mal zwölf Spieler zur Verfügung. „Nicht zu verlieren“ wäre für ihn daher schon ein „echter Erfolg“. Mit der Option in den letzten beiden Spielen gegen CSC 03 und den KSV Hessen II den Klassenerhalt noch perfekt zu machen.

Also werden die Gäste ihr Heil in der Defensive suchen. Und vorne hilft der dribbelstarke Andreas Geisler, der wie Abdullah Al Omari (schon zwölf Treffer) viel Zug zum Tor hat. Der FCS darf sich also, bei allem Offensivdrang, in der Defensive keine Blöße geben. Um weiterhin sein Schicksal selbst in der Hand zu haben.(ohm)

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