Ligapokal

Lichtblicke Lauterbach und Otto bei Gensungens 26:30-Niederlage

Durchgebrochen: Gensungens Jan Hendrik Otto ist Michael Malik (HSG) entwischt und lässt auch Torwart Christopher Weizsäcker (l.) keine Chance.
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Durchgebrochen: Gensungens Jan Hendrik Otto ist Michael Malik (HSG) entwischt und lässt auch Torwart Christopher Weizsäcker (l.) keine Chance.

Nach dem 26:30 gegen die HSG Bieberau-Modau verpasste Handball-Drittligist die erste Hauptrunde im DHB-Pokal.

Gensungen – Die Niederlage zeichnete sich schon früh vier Minuten ab. Nach vier Minuten war die ESG Gensungen/Felsberg mit 0:4 in Rückstand geraten und dann dauerte es eine halbe Ewigkeit, bis sich die Gastgeber halbwegs von dem Fehlstart erholt hatten. Beim 4:12 (16.) stand praktisch fest, dass die Mannschaft von Trainer Kauffeld die Kreissporthalle als Verlierer verlassen würde. Schließlich unterlag der Handball-Drittligist im Ligapokal gegen die HSG Bieberau-Modau mit 26:30 (14:18).

„Zu Beginn des Spiels fehlte unserer Abwehr der Mut, offensiver zu agieren“, bemängelte Arnd Kauffeld. Jonas Dambach (Rückraum rechts/insgesamt 7 Treffer) und Michael Malik (Rückraum links/7) bestraften das zaghafte Verhalten gnadenlos. Auf der anderen Seite waren die „Halben“ weitaus seltener effektiv, denn Jannis Kothe und Franco Rossel setzten sich jeweils nur einmal erfolgreich in Szene.

War es zu Beginn des über weite Strecken ungleichen Duells die fehlende Courage in der Abwehr, die sich im Ergebnis niederschlug, so geriet die ESG am Anfang der zweiten Halbzeit aufgrund einer langen Durststrecke im Angriff ins Hintertreffen. In den ersten zehn Minuten gelang den Edertalern kein einziger Treffer, sodass aus dem halbwegs erträglichen 14:18-Halbzeitstand ein uneinholbares 14:21 wurde. „Erneut haben wir zu viele technische Fehler gemacht“, tadelte der ESG-Coach.

Es gab aber auch Lichtblicke. Torwart Marc Lauterbach überzeugte mit 15 Paraden bei 21 Gegentreffern. Jan Hendrik Otto erinnerte nach dem Durchhänger gegen Saarlouis mit 8/2 Toren an seine gewohnte Treffsicherheit. Jona Gruber und Heinrich Wachs boten mit ihrem temporeichen Spiel den Gästen Paroli und ein 17-Jähriger gab sein Debüt. Teja Sonnenschein durfte zwar nur wenige Minuten ran, schaffte es aber, sein Talent anzudeuten.

Trotz der beiden Niederlagen gegen Saarlouis und Bieberau-Modau, die der ESG den Einzug in die DHB-Pokalhauptrunde kosteten, bleibt Arnd Kauffeld zuversichtlich. „Starke Gegner zeigen unsere Schwächen auf, aber das sind Baustellen, die sich beheben lassen. Schaffen wir das, können wir solche Spiele gewinnen“, sagt der Trainer. So sieht es auch Regisseur Jona Gruber: „Wir haben in vier von sechs Spielen gezeigt, dass wir mithalten können und werden aus unseren Fehlern lernen.“

Der Gensunger Optimismus wird auch im Hinblick auf die Perspektiven verständlich. Mit dem derzeit verletzten Vince Schmidt sowie den „Neuen“ Nino Jedinak und Maxim Schalles wird die Mannschaft deutlich an Qualität gewinnen.

ESG: Voß (1. - 10./57. - 60./0 Paraden/9 Gegentore), Lauterbach (10. - 57./15/21) - Rossel 1, Küllmer 1, Sonnenschein, Wachs 5, Otto 8/2, Gruber 5, Feuring 1, Lippold 3, Koch 1, Kothe 1.

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