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Löwinnen torhungriger als Viktoria Großenenglis beim 3:0 im Derby

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Von: Sebastian Schmidt

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Leidenschaftlich: Lea Unzicker köpft hier vor Merret Pauline Jessen, unterlag aber dennoch mit der Viktoria in Kassel mit 0:3.
Leidenschaftlich: Lea Unzicker köpft hier vor Merret Pauline Jessen, unterlag aber dennoch mit der Viktoria in Kassel mit 0:3. © Dieter Schachtschneider

Erste Saisonniederlage für den TuS Viktoria Großenenglis. Das Team von Trainer Dirk Langhans unterlag im Derby der Frauenfußball-Hessenliga beim KSV Hessen Kassel mit 0:3 (0:1). Dadurch sind die Löwinnen neuer Tabellenführer.

Kassel –„Wir haben einfach unsere PS nicht auf die Straße gekriegt. Wir hatten eine zu hohe Fehlerquote“, sagte Langhans, der sein Team dennoch ausdrücklich für den Umgang mit der Niederlage und den Einsatz lobte. Denn die Gäste waren stark ersatzgeschwächt angetreten und konnten insbesondere die Ausfälle von Julia Faupel und Laura Festor nicht kompensieren.

Bei schwierigen Bedingungen auf dem rutschigen Kunstrasenplatz gab Kassel in der ersten 25 Minuten den Ton an. Nach zwei Ecken von Emma Becker und Sophia Allmeroth wurde es gefährlich, doch Viktoria-Rückhalt Selina Sonnak war zunächst auf ihrem Posten. Erst ein sehenswerter Schuss von Fabienne Schlieper in den Winkel war unhaltbar für die 16-Jährige (25.). Bis zur Pause wurden die Gäste stärker. In dieser Druckphase gab es aber keine klare Torchance.

Premiere für Janine Dülger

Nach der Pause brachte Langhans mit B-Mädchen-Torjägerin Janine Dülger, die ihre Premiere in der ersten Mannschaft feierte, und Lara Wessel frische Kräfte für den Angriff. Die Gastgeberinnen reagierten mit der Hereinnahme von Sophie Mason, um das Zentrum zu stärken. Und legten zeitnah den zweiten Treffer durch Kim Schade nach (67.). Die Stürmerin war nach einem langen Freistoß der ehemaligen Gilsa/Jesbergerin Lisa Lattermann zur Stelle.

Doch damit nicht genug. Kassels Trainer Alessandro Wiegand brachte mit Außen Annalena Poznanski und Stürmerin Dilara Acar neuen Schwung, um aufs dritte Tor zu gehen. Dieses gelang erneut der Regionalliga erprobten Schlieper in der Schlussminute. „Wir waren torhungriger“, sagte Wiegand und sah darin den entscheidenden Unterschied. Chance zur Revanche bietet sich Großenenglis am 29. November, Dann hat die Viktoria den KSV in der ersten Runde des Hessenpokals zu Gast.

Großenenglis: Sonnak - Körbel, Diehl, Unzicker, Rustemeier (78. Eckhardt) - Jäger, Pfaff - Tielmann (51. Wessel), Schwaab, Young (51. Dülger) - Trost.

Tore: 1:0, 3:0 Fabienne Schlieper (25., 90.), 2:0 Kim Schade (67.). (Sebastian Schmidt)

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