Vorrunde Melsungen: Favoriten vom MFV, „FeLoNi“ und Beiseförth/Malsfeld weiter

Lohne-Team überrascht FCH

Hoch das Bein: Antrefftals Torjäger Lukas Berneburg (am Ball) gegen Zella/Loshausens Alexander Topitsch. Foto: Kasiewicz

Melsungen. Titelverteidiger FC Homberg ist bei der bestens organisierten Vorrunde der Fußball-Hallenkreismeisterschaft in Melsungen ausgeschieden. Dafür behauptete sich A-Ligist TSV Schwarzenberg in der Gruppe 1. Zudem zogen der FV Felsberg/Lohre/Niedervorschütz, Melsunger FV und SG Beiseförth/Malsfeld in die Endrunde am Sonntag in Treysa ein.

Sensationell gewann TSV Schwarzenberg, auf dem Feld Spitzenreiter der Kreisliga A 1, die Gruppe 1 der Hallenkreismeisterschaft in Melsungen. Das technisch versierte Team von Trainer Jürgen Lohne knüpfte damit nahtlos an die Erfolge unter dem Hallendach aus dem Vorjahr an. Damals gelang ebenfalls der Gruppensieg. Homberg dagegen verpasste bei der 0:1-Niederlage im prestigeträchtigen Stadtduell mit dem TSV Holzhausen den möglichen Erfolg. Da tröstete es nur wenig, dass das Kehr-Team mit Werner Wegendt (fünf Treffer) den besten Torschützen stellte.

Am Vortag noch Sieger des inoffiziellen Futsal-Turniers musste sich die SG Brunslar/Wolfershausen knapp den Kickern aus Felsberg, Lohre und Niedervorschütz geschlagen geben. Mit dem 1:0-Sieg im direkten Vergleich legte das Team von FV-Trainer Armin Rohde im ersten Spiel den Grundstein für den späteren Sieg in der Vorrunden-Gruppe 2. Dabei trug sich Alexander Müller dreimal in die Torschützenliste des Turnier-Ersten ein. Ebenfalls drei Treffer gelangen Nick Breiter (FC Homberg II), Julian Mai (TSV Spangenberg) und Marco Wollmann (Brunslar/Wolfershausen).

Ebenfalls im ersten Spiel fiel die Vorentscheidung in der Gruppe 3. Verbandsligist Melsunger FV und Gruppenligist FC Körle liefert sich eine sehenswerte Partie auf Augenhöhe, die folgerichtig 1:1 endete. Das gab den Bartenwetzern Sicherheit. Von Spiel zu Spiel wurde Melsungen stärker und ließ nur noch beim Remis gegen die SG WeWaLeCa einen Punkt liegen. „Jetzt fahren wir nach Treysa, um den Pokal zu gewinnen“, gab MFV-Coach Sascha Beetz selbstbewusst zu Protokoll. Dabei hätte Körle dem Nachbar einen Strich durch die Rechnung machen können - wenn das Müller-Team nicht beim 1:2 gegen A-Ligist FSG Borken/Freudenthal gepatzt hätte. Immerhin stellte der FCK mit Dennis Friedrich (5) vor Melsungens Sebastian Boll (4) und Wernswigs Dennis Hempeler (3) den besten Torjäger.

Keine Fragen gab es indes in der Gruppe 4. Mit Routinier Dirk Pallas als Torwart, Sandor Molnar und den treffsicheren Tobias Jazak (7), Daniel Simon (4) und Szabolsz Szaraz (3) gewann die SG Beiseförth/Malsfeld die ersten vier Spiele und war somit vorzeitig weiter. Zum Abschluss ließ es der Gruppenligist ruhiger angehen und gestattete Ascherode seinen einzigen Punktgewinn. „Vor zwei Jahren waren wir Dritter. Vielleicht können wir ja diesmal ähnlich erfolgreich sein“, sagt Jazak mit Blick auf die Endrunde. Im torreichsten Spiel behielt die Spvgg Zella/Loshausen mit 5:4 im Schwälmer Derby gegen Ascherode die Oberhand. Den zweiten Platz sicherte sich A-Ligist TSV Altmorschen aufgrund des besseren direkten Vergleichs gegenüber der SG Antrefftal/Wasenberg.

Von Bernd Knauff

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.