Was war da denn los? Zuvor 31 Niederlagen

2:2 – TSV Mardorf punktet wieder

Michael

Mardorf. Darauf hatten sie fast 16 Monate warten müssen. Auf ein Punktspiel, das sie nicht als Verlierer beenden. Das ist den Fußballern des Mardorf in der Kreisliga B 3 am Freitagabend beim 2:2 in Pfieffe gelungen.

„Gefühlt war das ein Sieg. Jedenfalls haben wir so in unserem Vereinsheim in Mardorf gefeiert“, sagt Michael Marx. Der 34-Jährige, der das Team seit dieser Saison zusammen mit Stefan Kuttelwascher trainiert, lobt den Charakter der Spieler. Denn die stellen sich seit Jahren zur Verfügung, obwohl es meistens nichts Zählbares zu holen gab. Nach der Rückkehr 2014 in die A-Liga war Mardorf Zwölfter und zweimal Vorletzter. Vergangene Runde setzte es in allen 26 Spielen Niederlagen – bei 15:153 Toren. Saisonübergreifend verlor die Elf aus Hombergs ältestem Stadtteil somit 31 Punktspiele in Serie.

„Uns ist es wichtig, dass Mardorf eigenständig bleibt“, sagt Marx, der zudem Vorsitzender des VfL Wernswig ist. In Mardorf war er früher schon mal Trainer. Bei den Frauen. Gemeinsam mit Kumpel Christian Kunz, der dort immer noch tätig ist. Auch Stefan Kuttelwascher ist als Jugendtrainer für Wernswig aktiv, wohnt aber in Mardorf.

Mit dem TSV setzten sie nun in Pfieffe auf Konter. Erst schlug Heiko Huhndorf zum 1:1 nach einem schönen Spielzug zu (22.), dann fand ein Freistoß von dessem Bruder Achim den Weg abgefälscht zum 2:2 ins Tor (83.). Das sind die Cousins von Vorzeige-Triathlet Martin Huhndorf. Und neben weiteren Altgedienten wie Christian Pressler, Sascha Bolz und Ferhan Arslan treue Kräfte, die am Freitag erstmals seit dem 15. Mai 2016 (2:2 gegen Röllshausen) wieder einen richtigen Grund zum Feiern hatten. (sbs) Archivfoto: Kasiewicz

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