3. Liga

Martina Pandza sorgt für die späte Wende bei Kirchhofer 32:29-Erfolg

Martina Pandza
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Martina Pandza

Kirchhofs Beharrlichkeit wurde belohnt. 50 Minuten lief der Handball-Drittligist bei der Bundesliga-Reserve von Borussia Dortmund einem Rückstand hinterher, um auf der Zielgeraden die Partie doch noch zu kippen. Mit einem 32:29 (12:15)-Erfolg festigte der Zweitliga-Absteiger seinen Platz in der Spitzengruppe und rang damit einen spiel- und laufstarken Gastgeber nieder, der das Spiel seit der 10. Minute bestimmt hatte.

Dotmund - Aus einem 5:5 (9.) wurde durch Lotte Iker und Merle Albers ein 7:5 (10.), worauf die nervös startenden Gäste erst mal keine adäquate Antwort hatten. „Wir haben uns im Angriff zu viele technische Fehler geleistet und uns in der Abwehr zu oft vereinzeln lassen“, analysierte Trainer Negovan die Schwächen seines Teams.

Die musste den BVB-Nachwuchs bis auf 9:14 ziehen lassen (27.), ehe der SG-Coach effektvoll eingriff. Die von ihm verordnete 5:1-Deckung mit „Störenfried“ Katharina Koltschenko zeigte nämlich postwendend Wirkung beim Gegner, der sich nun im Positionsangriff kaum noch durchsetzen konnte.

Zudem steigerte sich nach dem Wechsel Rechtsaußen Loro Jean und traf nach einigen vergebenen Chancen wesentlich präziser, während Rückraumspielerin Spatz noch mehr aufdrehte. Als Regisseurin und Vollstreckerin in Personalunion brauchte sie für ihre sieben Tore genau sieben Versuche. „Überragend“ fand das Dragos Negovan.

Trotzdem musste der bis zum 27:26 (52.) auf die ersehnte Wende warten. Dann versenkte Linksaußen Martina Pandza drei Tempogegenstöße und Alma Loro Jean traf zum 30:27 (56.) - ein fulminanter 4:0-Lauf sowie die Vorentscheidung und der Lohn für die engagierte Defensivarbeit der SG 09. Die letzten Zweifel am schwer erkämpften vierten Saisonsieg beseitigten Deborah Spatz (zum 31:28 und Fryda Niggaard Ulrichsen (zum 32:28).  

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