Tischtennis-Oberliga: Besse steht vor hoher Hürde bei Vizemeister Langenselbold

Mit Mayer - ohne Chance?

Alternative fürs untere Paarkreuz: Dirk Mayer. Foto: Kasiewicz

Edermünde. Der TSV Besse steht in der Tischtennis-Oberliga beim Tabellenzweiten TG Langenselbold (Sa. 19 Uhr) vor einer kaum lösbaren Auswärtsaufgabe. Das Hinspiel war mit 9:2 (Gegenpunkte von Baron und Pfaff) eine klare Angelegenheit für die Gründau-Städter.

Zudem fehlt diesmal den Edermündern Spitzenspieler Michal Baron, so dass der immer stärker aufspielende Mateusz Kaszuba ins vordere Paarkreuz und Sebastian Pfaff mit 5:2-Bilanz in die Mitte aufrücken wird.

„Auch in Bestbesetzung wäre dort für uns relativ wenig drin, denn die Spielweise der Selbolder liegt uns nicht“, sieht Besses Peter Beck sein Team als krassen Außenseiter. Der zuletzt arg geforderte Routinier ist aber zuversichtlich, seinen Akku wieder aufladen zu können und hofft, eine kleine Zerrung bis zum Wochenende überwunden zu haben.

Als Nachrücker im unteren Paarkreuz wäre der langjährige Stammspieler Dirk Mayer, der in der Bezirksoberliga von Erfolg zu Erfolg eilt, eine gute Alternative. Auch im Doppel.

Die Gastgeber absolvieren - im Gegensatz zum TSV, der noch fünf Spiele zu bestreiten hat - bereits ihr vorletztes Saisonmatch und stehen als Vizemeister und Aufstiegs-Relegationsteilnehmer fest. Ihr Aushängeschild ist Michael Mengel, mit 12:4-Rückrundenbilanz drittstärkster Akteur der Liga. Kaum schwächer ist der im Hinspiel pausierende Andre Britscho (7:3-Siege) einzuschätzen.

Im mittleren Paarkreuz gilt Andreas Schreitz (6:1) als zuverlässiger Punktesammler. Die größten Chancen auf Besser Gegenpunkte dürften im unteren Paarkreuz bestehen, wo sich die TSV-Akteure auf die unorthodoxe Spielweise von „Materialspieler“ Marc Rindert und einen kampfstarken Florian Leidheiser einstellen müssen.

Von Reinhold Döring

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