Körle bleibt nach 1:3 im Hit Dritter

Eintracht Baunatal ist Meister der Gruppenliga

Mit Köpfchen: Körles Christian Dobler-Eggers (links) klärt hier vor Baunatals Torjäger Niels Willer. im Hintergrund beobachtet Daniel Fehr die Szene beim 1:3 im Spitzenspiel. 
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Mit Köpfchen: Körles Christian Dobler-Eggers (links) klärt hier vor Baunatals Torjäger Niels Willer. im Hintergrund beobachtet Daniel Fehr die Szene beim 1:3 im Spitzenspiel. 

Körle. Mit dem 3:1 (2:1) beim Tabellendritten FC Körle hat sich der GSV Eintracht Baunatal am vorletzten Spieltag die Meisterschaft in der Fußball-Gruppenliga gesichert.

Mit diesem Erfolg gelang den VW-Städtern nach dem Abstieg 2017 die direkte Rückkehr in Hessens zweithöchste Amateurspielklasse. Körle hat dagegen somit die letzte Chance auf den zweiten Tabellenplatz und die damit verbundene Aufstiegsrelegation verpasst.

„Wir konnten nicht davon ausgehen, dass die Kehrtwende hin zum Erfolg schon im ersten Jahr nach dem Abstieg gelingen würde“, freute sich GSV-Trainer Thomas Kraus über die glanzvolle Saison. Die auch der Tatsache zu verdanken ist, dass die Gäste ihre Spiele planmäßig absolvieren konnten, Körle dagegen gegen die Eintracht das 14. Spiel innerhalb der letzten sieben Wochen austragen musste.

Da überrascht es nicht, dass der FCK nur in der ersten Halbzeit klare Vorteile besaß. Die jedoch, und das zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Saison, erneut nicht zu den nötigen Treffern genutzt wurden. Schon vor der 1:0-Führung durch Nick Krug nach einem Patzer von GSV-Torhüter Sebastian Finke (12.) boten sich Eugen Wagner (1.) und Marcel Riemann (2.) beste Gelegenheiten. Deutlich effektiver präsentierten sich die Gäste, die mit ihrer zweiten Chance trafen. Den zweiten Ball nach einem Schuss von Tim Kraus brauchte Niels Willer nur noch über die Linie zu drücken (38.).

FC Körle fehlte die Kraft

Da passt es ins Bild, dass die 2:1-Führung des Meisters aus einem äußerst fragwürdigen Foulelfmeter resultierte. Den Andreas Bürger eiskalt verwandelte (44.). Was auch für das 3:1 galt, das Blazej Wierzbicki mit einer Volleyabnahme erzielt wurde (47.). Wenig später verpasste Bürger gar das 4:1, als er einen weiteren Strafstoß an den Pfosten setzte (56.). 

„Danach hat uns der letzte Funke gefehlt“, erkannte nicht nur Jörg Müller die Verschleißerscheinungen seiner Elf nach einer strapaziösen Rückrunde, nach der sich der FCK-Coach nach zehn Jahren erfolgreicher Arbeit in der Schwarzwald-Kampfbahn erhobenen Hauptes zum OSC Vellmar verabschiedet.

Körle: Sennhenn - F. Lenz (60. Melnarowicz), D. Fehr, Dobler-Eggers, Essid - Riemann, Schmidt (82. Kraus) - Scherbaum, Krug, Schiepe - Wagner.

Baunatal:Finke - Stollmaier, J. Katluhn, Löbel, D. Katluhn - Wierzbicki (53. Norwig), Pusch, T. Kraus, J. Kraus (90. Reith) - Bürger, Willer.

Von Bernd Knauff

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