Hinspiel 3:1 gewonnen

Melnarowicz als Mutmacher: FC Körle peilt ersten Heimsieg an

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Da ist die Freude groß: Mustafa Özata (links) darf wieder mit Thomas Melnarowicz spielen. Am Sonntag mit Körle gegen Ehrenberg im Aufsteigerduell.

Der erste Heimsieg ist möglich, denn am Sonntag ab 14 Uhr trifft der Fußball-Verbandsligist FC Körle im Kellerduell auf die SG Ehrenberg. Dass der Optimismus im Umfeld des Tabellenvorletzten diesmal nicht unbegründet ist, hängt auch mit dem Resultat des Hinspiels zusammen.

Am 18. August feierten die Körler in der Rhön einen 3:2-Sieg. Da trifft es sich gut, dass Thomas Melnarowicz wieder im Lande ist. Körles bester Stürmer ist aus seinem Urlaub zurück und soll spielen, falls er fit ist. Allerdings könnte seine fehlende Spielpraxis zu einem Problem werden, denn seit dem 2. November (3:1 in Melsungen) war Melnarowicz nicht mehr am Ball. Der Sturmpartner des 29-Jährigen wird Dennis Alberding sein.

Falls alles nach Wunsch läuft, hat das Trainerduo Karl-Heinz Dobler/Tobias Fehr im Mittelfeld sogar die Qual der Wahl. Denkbar ist die Besetzung Julian Umbach, Christian Dobler-Eggers und Luis Taube, aber Paul Rumpel und Mustafa Özata sind potenzielle Kandidaten. Dobler skizziert die Marschroute: „Hinten mit der Fünferkette sicher stehen, trotzdem das Spiel häufiger als bisher in die gegnerische Hälfte verlagern und uns mit dem Ausnutzen der Torchancen für den Aufwand belohnen“.

Während das Körler Trainerduo der Mannschaft trotz der verheerenden Bilanz (7 Punkte nach 17 Spielen) keinen Vorwurf macht, ist Robert Schorstein mit seinem Team unzufrieden. „Seit einigen Wochen fehlen bei manchen Spielern Einsatz und Wille“, sagt Ehrenbergs Spielertrainer, der sich darüber im Klaren ist, dass sein Team auch spielerisch mit den meisten Kontrahenten nicht mithalten kann. So ist es kein Wunder, dass das letzte Erfolgserlebnis lange zurückliegt: Am 13. Oktober beim 4:1 gegen den MFV 08.

Zu den Leistungsträgern zählt auch in schlechten Zeiten Mittelfeldspieler Mark Jaksch, der im vergangenen Jahr von Borussia Fulda in die Rhön wechselte. Gute Rollen spielen zudem die Neuzugänge Sven Bambey (Mittelfeld/Hünfeld) und Jakob Müglich (Linksaußen/Höchberg). Der 20-Jährige, der aus Eichenzell stammt, ist nach einem Abstecher in die bayrische Landesliga in seine Heimat zurückgekehrt. 

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