A-Jugend-Bundesliga

Melsungen/Körle/Guxhagen gegen Hanau klarer Favorit

Alternative für Rückraum: Navtej Dhaliwal.
+
Alternative für Rückraum: Navtej Dhaliwal.

In der A-Jugend-Bundesliga peilt die mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen gegen die HSG Hanau (So. 15.45 Uhr) den dritten Saisonsieg an.

Melsungen - In diesen Tagen sind Trainer und Betreuer besonders gefordert. Zur allgemeinen Pandemie bedingten Unsicherheit gesellt sich bei jedem Training die Frage, ob am Wochenende gespielt werden kann, also ob sich die Vorbereitung auf den kommenden Gegner überhaupt lohnt, was natürlich auf die Motivation ihrer Schützlinge drückt.Bei der Bundesliga-A-Jugend der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen sah das so aus, das zwei der letzten drei Spiele ausfielen (wobei das Derby bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen auf Mittwoch, den 18. November verlegte wurde). Und damit das Ansinnen, den überraschenden Punktverlust beim 26:26 gegen den TV Hüttenberg prompt beim Mit-Favoriten Gummersbach wettzumachen, verpuffte.

Also galt es die Spannung trotzdem hoch zu halten, denn am Sonntag (Anpfiff 15.45 Uhr) gastiert die HSG Hanau in der Stadtsporthalle Melsungen. Mit klarer Vorgabe: Gegen die nach fünf Spielen noch sieg- und punktlosen Südhessen muss der dritte Saisonerfolg her.

„Natürlich sind wir Favorit und dieser Rolle wollen wir auch gerecht werden“, sagt mJSG-Trainer Maienschein. Noch wichtiger sei indes, dass überhaupt gespielt werde (was sich bis jetzt wenn auch ohne Zuschauer abzeichnet), denn jeder neue Spielausfall sei ein „Rückschlag“ für Spieler und Umfeld in dem Bemühen, „eine gewisse Normalität aufrecht zu erhalten.“

Zu dieser gehört in dieser Woche eine Einladung von David Kuntscher, Ben Beekmann, Paul Kompenhans und Ole Pregler zu einem Lehrgang der Jugendnationalmannschaft. Sie stoßen heute wieder zum Kader, der damit komplett ist, weil Navtej Dhaliwal seine Verletzung auskuriert hat. Damit hat der aktuelle Tabellendritte der West-Staffel nun bis auf die Außen alle Positionen doppelt besetzt.

Gastgeber in Bestbesetzung

Hanau hatte vor der Saison einen (altersbedingten) großen Aderlass, was die Anlaufprobleme in der laufenden Spielzeit erklärt. Ihre Trümpfe - ein dynamisches Tempospiel meist über die erste und zweite Welle sowie die Verwicklung der gegnerischen Abwehr in 1:1-Situationen - stachen bisher noch nicht so recht.

Damit das auch gegen die mJSG so bleibt, verlangt Florian Maienschein höchste Aufmerksamkeit beim Rückzug und konsequentes Zweikampfverhalten. Nicht ohne vor dem „gefährlichen Rückraum-Duo Busse/Schiefer“ zu warnen. Das klingt nach einer ganz „normalen“ Spielvorbereitung, die hoffentlich in ein ganz normales Spiel mündet.  

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.