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Melsungen/Körle/Guxhagen lässt gegen Lemgo nichts anbrennen

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Kaum zu halten: Florian Drosten, der hier Moritz Sundermann (HSG) stehen lässt.
Kaum zu halten: Florian Drosten, der hier Moritz Sundermann (HSG) stehen lässt. © Pressebilder Hahn

Die mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen ist ihrer Favoritenrolle in der A-Jugend-Bundesliga gerecht geworden. Gegen die HSG Handball Lemgo spielte der heimische Bundesliga-Nachwuchs von Beginn an stark auf und fügte dem Tabellenschlusslicht mit 37:27 (16:11) die vierte Niederlage der Meisterrunde bei.

Melsungen – „Völlig verdient gewonnen“, zollte Gästetrainer Björn Piontek dem Gastgeber Respekt. Der sich von Beginn an schwungvoll präsentierte und mit einem schnellen 3:0-Lauf das Zepter übernahm, ehe der starke Rechtsaußen Frederik Puls (9) sowie Spielmacher Bennet Brinkmeier den Anschluss herstellten.

Danach war’s allerdings um das Piontek-Team geschehen. „Wir haben in der Abwehr gut gearbeitet“, zeigte sich mJSG-Coach Florian Maienschein zufrieden. Präsentierte sich sein Team, das auf Marcell Markos (Lehrgang mit ungarischer Nationalmannschaft) und Thorge Lutze (angeschlagen) verzichten musste, voll auf der Höhe und ließ mit einem 7:0-Sturmlauf zum 9:3 (10.) den Lipperländern das Nachsehen. Dabei avancierte Carl Beck mit seinen Paraden zum starken Rückhalt und schob das eigene Umschaltspiel an. Als sicherer Vollstrecker entpuppte sich Florian Drosten. „Wir wussten, dass wir von Beginn an Gas geben mussten“, erklärte der zehnfache Torschütze und narrte zudem die gegnerische Abwehr mit seinen Übergängen an den Kreis.

Kampflos ergaben sich die Lemgoer allerdings nicht und waren beim 12:9 (22.) durch Brinkmeier wieder in Reichweite. „Wir haben dann zu viele einfache Dinger nicht reingemacht“, monierte Piontek. Was einen engeren Spielstand verhinderte, so dass sein Team nach Wiederanpfiff durch den Treffer des glänzend aufgelegten Manuel Hörr (8) zum 25:16 (39.) arg ins Hintertreffen geriet. Die Gäste ließen sich dennoch nicht entmutigen und verkürzten durch den agilen Rückraumrechten Leon Throne noch einmal (26:20, 43.). „Wir wussten, dass die Gegenwehr von Lemgo kommt“, bekannte Maienschein. Sein Team war dafür allerdings gewappnet. Präsentierte sich als Einheit, zeigte ein „gutes Rückzugverhalten“ (Maienschein) und nutzte die HSG-Fehler konsequent für den Gegenstoß. Der Lohn war eine 13-Tore-Führung zum 36:23 (53.) durch den torgefährlichen Tom Wolf (10), der nach den beiden U17-Länderspielen des Deutschen Handball-Bundes keine Müdigkeit erkennen ließ.

„Wir wussten, dass Lemgo Schwierigkeiten bekommt, wenn wir sie in den Positionsangriff zwingen“, bekannte Maienschein. Und freute sich über ein „insgesamt gutes Spiel“ seiner Schützlinge. (Von Kornelia Wilhelm)

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