A-Jugend-Bundesliga

Melsungen/Körle/Guxhagen nach 27:23-Führung nur 28:28

Nicht zu halten: Manuel Hörr (mJSG), der hier Lennart Jackl (l.) stehen lässt und einen seiner sieben Treffer erzielt.
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Nicht zu halten: Manuel Hörr (mJSG), der hier Lennart Jackl (l.) stehen lässt und einen seiner sieben Treffer erzielt.

Als Florian Drosten per Strafwurf zum 27:23 (54.) gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden traf, schien die Partie entschieden und der Gruppensieg in der A-Jugend-Bundesliga für mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen sicher. Doch die Bartenwetzer gaben den Erfolg noch einmal aus der Hand und brachten die Südhessen zurück ins Spiel, die durch den achtfachen Torschützen Ben Seidel schließlich ein 28:28 (16:14)-Remis retteten.

Melsungen - „Wir waren kopflos“, ärgerte sich Linksaußen Drosten, während sein Trainer den Auftritt seiner Schützlinge kritisierte. „Wir wollen plötzlich neue Dinge ausprobieren, machen Fehler und verfallen in Hektik“, haderte Florian Maienschein mit den letzten Spielminuten.

„Das war kurios“, sagte HSG-Coach Christian Sommer, „aber wir waren über weite Strecken spielerisch die bessere Mannschaft, so dass das Ergebnis in Ordnung geht.“ Die Gastgeber gaben vor allem in der ersten Hälfte den Ton an und führten schnell 3:1 (5.) und 9:7 (19.). Dabei steckten die MT-Talente auch die Rote Karte gegen Navtej Dhaliwal weg, der HSG-Torjäger Seidel im Gegenstoß gefoult hatte.

Manuel Hörr überzeugt

Für ihn sprang Manuel Hörr effektvoll in die Bresche, noch dazu fügte sich Tom Wolf bei seinem ersten Auftritt in der A-Jugend-Bundesliga gleich mit einem Tor zum 12:9 (21.) ein. „Unser Tempospiel war strukturiert und hat gut funktioniert“, freute sich Maienschein. Dazu traf Thorge Lutze im linken Rückraum zuverlässig.

Nach Wiederanpfiff steigerten sich die Gäste und lagen beim 20:19 (42.) durch Linkshänder Jonas Markert erstmals in Führung, wobei mJSG-Schlussmann Lennart Claus mit seinen Paraden einen höheren Rückstand verhinderte. Mehr war aber nicht drin, weil in der mJSG-Offensive nun Hörr aufdrehte, mutig in die Lücken stieß und im Eins-gegen-Eins nicht zu bremsen war.

„Er hat heute viel Verantwortung übernommen“, lobte Maienschein den Torjäger. Dessen sieben Treffer reichten dennoch nicht zum Sieg. Weil sich die Gastgeber in der Schlussphase selbst um den Lohn ihrer Arbeit brachten..

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