Gruppenliga-Hit: Tabellenführer Korbach mit Top-Torjäger Osterhold am Engelhain

Mengsberg bangt um Rama

Da kommt Freude auf: Mengsbergs Marcel Fischer (links), Maximilian Sack (Nr. 10) und Daniel Hainmüller, der jedoch fehlt, wollen mit einem Sieg gegen Tabellenführer Korbach die Spitze der Gruppenliga erklimmen. Foto: Kasiewicz

MENGSBERG. Mehr Spitzenspiel geht nicht, wenn heute Abend um 18.30 Uhr Gruppenliga-Tabellenführer TSV/FC Korbach beim Zweiten TSV Mengsberg antritt. Drei Spieltage vor Saisonende führen die Gäste die Tabelle mit 59 Punkten an, die Engelhainer stehen mit 56 Zählern dicht dahinter. Zudem trifft mit Korbach (31 Punkte) das beste Auswärtsteam in Mengsberg auf die stärkste Heimelf (29).

Die Bilanz: Nur selten standen sich beide Mannschaften in den letzten Jahren im direkten Vergleich gegenüber. Korbachs Trainer Jörg Büchse sah beim 0:0 in der Hinrunde zwar keine Tore, jedoch „ein starkes Spiel beider Teams“. Sechs Jahre zuvor gab es zwei Duelle in der Verbandsliga, die mit 2:1 und 2:0 beide von den Hansestädtern gewonnen wurden. Damals schon unter den Torschützen: Korbachs Christoph Osterhold, der die aktuelle Torjägerliste der Gruppenliga mit 24 Treffern anführt und in Mengsberg auflaufen wird.

Die Form: Beide Teams leisteten sich nach der Winterpause den ein oder anderen Aussetzer. Steigerten sich in der Folge und landeten vor dem Gipfeltreffen jeweils einen Arbeitssieg: Mengsberg 2:0 in Jesberg, Korbach 4:1 gegen Baunatal II. Die Selzer-Elf ließ drei Pleiten im März den Pokal-Halbfinalsieg sowie fünf Dreier in den Punktspielen folgen. Die Gäste gingen sogar sieben Mal als Sieger vom Platz, kassierten jedoch auch beim 2:4 gegen Homberg und dem 2:6 gegen Wabern zwei bittere Heimniederlagen.

Das Personal: Mengsberg steht mit Ausnahme der verletzten Daniel Hainmüller, Tobias Girschikofsky und Felix Gies der gesamte Kader zur Verfügung. Abwehrchef Dardan Rama ist angeschlagen, sein Einsatz ungewiss. Ähnlich stellt sich die Situation beim Tabellenführer: Vom Stammpersonal fehlen verletzt Christopher Emde, Nico Müller, Jan Schwechel und Tobias Friele.

Die Taktik: „Es gibt keinen Grund, dies zu ändern“, betont Mengsbergs Trainer Mario Selzer mit Blick auf die Grundformation, mit der seine Elf auflaufen wird. Die Viererabwehrkette mit zwei Abräumern davor ließ in 27 Spielen nur 28 Gegentore zu. Das ist Liga-Bestwert. Auch die Gäste stehen hinten zu viert in der Reihe. „Ansonsten aber variabel“, erklärt Gäste-Coach Büchse. Zumeist jedoch offensiv, wie 95 Tore zeigen. Der Preis dafür waren jedoch 39 Gegentore.

Die Perspektive: „Wir haben schon jetzt unsere Erwartungen weit übertroffen und daher nichts zu verlieren“, nimmt Selzer jeglichen Druck von seiner Mannschaft. Denn selbst bei einer Niederlage ist zumindest der Relegationsplatz möglich. Zudem steht noch das Pokalendspiel gegen Schwalmstadt auf dem Plan. Ähnlich äußert sich Gäste-Coach Büchse: „Meine Mannschaft befindet sich im Umbruch. Der Aufstieg muss nicht zwingend schon in dieser Saison erfolgen“.

Von Bernd Knauff

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