Verbandsliga: TSV nach 2:0 in Weidenhausen auf Kurs Klassenerhalt

Mengsberg landet den nächsten Coup

Und sie jubeln weiter: Das Team des TSV Mengsberg, hier nach dem Sieg im Derby gegen Melsungen, hat mit 2:0 bei Adler Weidenhausen gewonnen. Foto: Kasiewicz

Weidenhausen. Der TSV Mengsberg ist auf einen Nicht-Abstiegsplatz geklettert! Dank einer taktischen Meisterleistung von Trainer Mario Selzer hat das personell arg gebeutelte Team in der Fußball-Verbandsliga beim formstarken SV Adler Weidenhausen mit 2:0 (2:0) gewonnen.

Da der BC Sport Kassel (1:5 in Steinbach) und KSV Baunatal II (0:0 in Willingen) patzten, sind die Aktien der Mengsberger nach drei Siegen aus den jüngsten vier Partien vor dem Kellerduell beim BC Sport (Sa. 16 Uhr) deutlich gestiegen.

„Den Hut kann man gar nicht hoch genug ziehen. Das ist der absolute Hammer, wie sich die Jungs reinhängen, weil sie einfach nicht absteigen wollen“, sagte der Sportliche Leiter Martin Kubitschko. Mike Kleinmann, Daniel Hainmüller, Philipp Kloske, Dardan Rama, Marcel Reitz und Kapitän Rene Dingel. Dieses Sextett fehlte in der Startelf. Zudem musste Sacir Nikocevic ins Tor, weil Tobias Girschikofsky aus beruflichen Gründen zu spät am Sportplatz war.

Wer dafür spielte? Der 30-Jährige Florian Pauli in der Innenverteidiger zum dritten Mal überhaupt erst auf diesen Niveau. Und in der Schlussphase sogar Alexander Wesner, der nach einem halben Jahr in Australien erst heute Morgen um 7 Uhr aus dem Flugzeug gestiegen war.

Frech, dass Coach Selzer dennoch im 4:3:3-System agieren ließ. Mit der Konsequenz, dass die Engelhainer das Chattenloh stürmten. Den Anfang machte Andrzej Fydrych, der technisch hochwertig SV-Schlussmann Sascha Eisenhuth nach einem Freistoß von der Mittellinie von Mirco Kleinmann vernaschte und zur Führung traf (8.). Vier Minuten später erhöhte Gökhan Fidan sehenswert aus spitzem Winkel in den Giebel, nachdem Fydrych und Dennis Dorfschäfer vorgearbeitet hatten.

Anschließend war's ein Sieg des Willens gegen wütend anrennende Gastgeber um den besten Torjäger der Liga, Sören Gonnermann, der sich an Pauli und Abwehrchef David Fitzke aufrieb und mehrfach im starken Nikocevic seinen Meister fand. • TSV: Nikocevic - Krähling, Pauli, Fitzke, Fischer - Möller, Fydrych (65. Wesner), Schmidt - Dorfschäfer, Mirco Kleinmann, Fidan. SR: Stadler (Gläserzell). Z: 225. Tore: 0:1 Fydrych (8.), 0:2 Fidan (12.). (sbs)

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