Oberliga:

Michal Pavolka glänzt und TSV Besse besiegt TuS Kriftel

Die Faust des Siegers: Michal Pavolka war gegen Kriftel und in Fulda ein Punktegarant für Besse.
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Die Faust des Siegers: Michal Pavolka war gegen Kriftel und in Fulda ein Punktegarant für Besse.

Der TSV Besse hat geliefert: mit dem 7:3-Sieg gegen den TuS Kriftel wanderten zwei wichtige Punkte und viel Zuversicht auf das Konto für den Klassenerhalt in der Tischtennis-Oberliga. Auch wenn anschließend mit 4:6 beim TTC Rhönsprudel Fulda-Maberzell II ein Coup knapp verpasst wurde.

Besse – Dass der heimische Vertreter kurzfristig doch Kacper Malinowski gemeinsam mit Krzystof Kaczmarek aus Polen anreisen ließ, unterstrich die Bedeutung der Partie gegen Kriftel, in der Malinowski als Doppel-Joker stechen sollte. „Ein Schachzug, der diesmal leider nicht aufging, obwohl es lange danach aussah“, bekannte Kapitän Sebastian Pfaff. Denn Malinowski/Kaczmarek führten mit 2:1-Sätzen und hatten im vierten Durchgang Matchball gegen Christian Schneider/Stockhofer. Um dann doch noch mit 2:3 (9:11 im 5. Satz) zu unterliegen. Ein Dämpfer – mehr aber auch nicht. Weil Pfaff/Pavolka mit ihrem 3:1-Erfolg gegen Tobias Schneider/Fröhlich-Wagenbach dagegen hielten. Und Michal Pavolka ein 3:1 gegen Tobias Schneider nachlegte.

Das Schlüsselspiel zum erfolgreichen ersten Durchgang lieferte Krzystof Kaczmarek mit einem 3:2 (11:9)-Streich gegen Kriftels Nummer eins Björn Fröhlich-Wagenbach. Dem Sebastian Pfaff einen 3:1-Sieg über Mathias Stockhofe folgen ließ. So musste nur Tyler Köllner (0:3 gegen Christian Schneider) passen und es ging mit einer 4:2-Führung in den zweiten Durchgang.

Reihe der Fünfsatz-Duelle

In dem Nervenstärke gefragt war. So bekam Michal Pavolka bei seinem 3:2 Björn Fröhlich-Wagenbach erst im fünften Satz (11:2) in den Griff. Ebenso benötigte Krzystof Kaczmarek die volle Distanz, um Tobias Schneider mit 3:2 (7:11, 11:9, 11:6, 11:13, 11:7) zu bezwingen. Und damit sein Team mit dem sechsten Zähler vorzeitig über die Ziellinie zu bringen. Aber die Reihe der Fünfsatz-Duelle setzte sich fort: Mit einem 3:2 (11:6)-Erfolg von Sebastian Pfaff gegen Christian Schneider und einem engen 2:3 (9:11) von Tyler Köllner gegen Matthias Stockhofe.

In Fulda bot der TSV eine zweite Top-Vorstellung. Allen voran Michal Pavolka, der mit Pfaff im Doppel mit 3:0 gegen Rakowski/Eschaveguren gewann und im Einzel beide Maberzeller Spitzenspieler schlagen konnte: Hans-Jürgen Fischer mit 3:1 (12:14, 11:4, 11:3, 11:9) und den chinesischen Spielertrainer Qing Yu Meng mit 3:0 (11:8, 11:8, 11:1). Einfach Extraklasse!

Kein Happy-End in Fulda

Krzystof Kaczmarek musste sich jeweils in drei Sätzen geschlagen geben, so dass die Partie im Top-Paarkreuz in der Waage blieb. Bis zum 4:4 war noch alles dran. Da auch Sebastian Pfaff sein erstes Einzel mit 3:2 (11:9, 11:13, 11:13, 11:6, 11:6) gegen Manuel Escheveguren gewann. Während Kacper Malinowski, der für Köllner einsprang, in vier Sätzen gegen Tomasz Rakowski unterlag.

Doch das Happy-End blieb aus: Malinowski verlor mit 1:3 gegen den Chilenen Eschaveguren, Pfaff unterlag - nach 2:1-Führung - in fünf Sätzen dem Polen Rakowski. „Schade, es hat nicht viel gefehlt und wir hätten einen Zähler mitnehmen können“, resümierte Pfaff, „ aber die Leistung gibt uns viel Hoffnung für die weiteren Oberliga-Aufgaben.“ (Reinhold Döring)

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