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Mit Erfahrung aus der 2. Bundesliga: Ein neues Ass für den TSV Besse

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Excellentes Ballgefühl: Jacek Wandachowicz verstärkt den TSV Besse für die entscheidenden Spiele um den Klassenerhalt.
Excellentes Ballgefühl: Jacek Wandachowicz verstärkt den TSV Besse für die entscheidenden Spiele um den Klassenerhalt. © Rafal Oleksiewicz

Die Nachricht überrascht: Der TSV Besse hat für die Rückrunde der Tischtennis-Oberliga mit Jacek Wandachowicz einen weiteren polnischen Spieler verpflichtet.

Edermünde – Der 42-jährige Sportlehrer wohnt mit Ehefrau und Sohn in Misdroy, einem Ostsee-Badeort auf der Insel Wollin, ist aber schon seit 2002 in Deutschland aktiv. Zuletzt spielte er jeweils zwei Jahre für den SV Aufbau Altenburg (Thüringen) und den MSV Hettstedt (Sachsen-Anhalt) in der Oberliga. Bringt aber auch viel Erfahrung aus der 2. Bundesliga mit, wo er für den MTV Jever als Nummer eins erfolgreich agierte.

„Wir hatten schon länger Kontakt zu Jacek und jetzt hat es für beide Seiten gepasst“, erklärt Besses Abteilungsleiter Andreas Otto. Die Spielstärke des Neuzugangs stuft er als „ebenso gut wie unsere beiden Spitzenspieler“ ein. Was sich belegen lässt. Wandachowicz hat vor vier Jahren die derzeitige Nummer zwei der Edermünder, seinen Landsmann Krzystof Kaczmarek (damals noch für den TTC Beendorf) in einem Oberliga-Duell mit 3:0 (11:8, 11:5, 11:9) bezwungen. Und war bei seinen bisherigen Stationen dreimal bester Einzelspieler in verschiedenen Regional-und Oberligen.

650 Kilometer Anreise pro Spiel

„Aufschlag und eine gute Rückhand“, benennt der frühere polnische Mixed-Landesmeister der U 21 und Super-Liga-Akteur seine Stärken. Zudem verfügt er über exzellentes Ballgefühl, blockt Angriffe am Tisch ab und greift blitzschnell mit Vorhand-Topspin und druckvoller Rückhand an.

Beim TSV Besse soll Wandachowicz den nötigen Rückhalt im zweiten Paarkreuz und im Doppel geben. Allerdings wird er die 650 Kilometer-Anreise nur dosiert antreten. „Geplant ist, ihn in den für den Klassenerhalt entscheidenden Spielen einzusetzen, damit nichts mehr anbrennt“, gibt Abteilungsleiter Otto einen Einblick in die Rückrunden-Strategie des Tabellenachten in der extrem stark besetzten Oberliga. (Reinhold Döring)

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