Anschließend Wochen der Wahrheit

Mit Esther Lieber sind für SV Germania Fritzlar zwei Punkte Pflicht 

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Wieder am Ball: Regisseurin Esther Lieber, mit der die Germania den dritten Sieg in Serie anpeilt.

Das erste Heimspiel des Jahres steht an. Nach dem 31:26 in Nieder-Roden peilt Handball-Drittligist SV Germania Fritzlar den dritten Sieg in Serie an. Gegner ist der Tabellenneunte Thüringer HC II (So. 17 Uhr, Sporthalle KHS-Schule).

„Das ist eine gute Ausbildungsmannschaft“, sagt SVG-Coach Lucky Cojocar respektvoll. Belegt dadurch, dass etwa Julia Redder vor der Saison zum SV Union Halle-Neustadt wechselte. Und für den Zweitliga-Spitzenreiter schon 32 Tore erzielte – mehr als die Ex-Kirchhöferin Danique Boonkamp (25).

Bereits das 30:26 im Hinspiel war keine niedrige Hürde. Denn der THC deckt flexibel mit mehreren Systemen, weiß aber besonders im Angriff zu überzeugen. 319 Treffer sind der drittbeste Wert der Liga – und besser als die Fritzlarer Ausbeute (305). Eine Top-Torjägerin wissen die Thüringerinnen zwar nicht in ihren Reihen, bauen aber mit der schnellen Rechtsaußen Michelle Breitbarth (55/31), der wurfgewaltigen Halblinken Arwen Rühl (49) und Spielmacherin Chiara Thorn (44) auf konstante Größen. Stark zu beachten ist daneben die flexible Rückraumspielerin, die zum deutschen U 18-Kader zählt.

Auf die Deckung kommt es an

Cojocar warnt vor dem Zusammenspiel mit Kreisläuferin Jolina Huhnstock, die viele Siebenmeter zieht. „Wir müssen in der 6:0-Deckung ganz stabil stehen und dürfen keine schnellen Tore zulassen“, betont der A-Lizenz-Inhaber. Umso wichtiger, dass Esther Lieber zurück ist. Die Strategin und Abwehrspezialistin hatte in Nieder-Roden erkrankt gefehlt. Ungleich höher war der Sieg der personell arg gebeutelten Domstädterinnen einzuschätzen.

Verletzt passen muss nun Anna Holeczy wegen einer Ellenbogenverletzung. Auch Hannah Berk ist noch nicht an Bord. Der Neuzugang greift zeitgleich im Spitzenspiel der B-Jugend-Landesliga für den TV Hersfeld gegen die JSG Dittershausen/Waldau/Wollrode an. Die Rechtsaußen, die ebenso im rechten Rückraum wirbeln kann, trainiert derzeit zweimal pro Woche in der Domstadt und zweimal bei ihrem Heimatverein.

Die ersten Einsätze in der dritten Liga werden es für die 16-Jährige, die mit Erwachsenen-Spielrecht verpflichtet wurde, in sich haben. Nach einem weiteren spielfreien Wochenende gilt es am 8. Februar beim Tabellendritten HSG Gedern/Nidda, der Fritzlar im Hinspiel beim 24:16 eine Lektion erteilte. Am 16. Februar gastiert Spitzenreiter TSG Eddersheim zum Gipfeltreffen bei der Germania.

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