A-Jugend-Bundesliga

mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen zum Top-Spiel nach Hüttenberg

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Nicht zu halten: Rückraumspieler Max Bieber ist ein Aktivposten in der mJSG-Offensive. 

Melsungen. In der noch jungen Saison in der A-Jugend-Bundesliga steht den Handballern der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen das erste Top-Spiel bevor. Am Samstag (16 Uhr) reisen die Bartenwetzer zum bisher ebenfalls ungeschlagenen TV Hüttenberg.

Nach zwei Siegen zum Auftakt ist das Selbstvertrauen der Fuldataler groß. „Die Jungs sind gut drauf“, sagt Björn Brede. Der mJSG-Coach muss gegen die Mittelhessen allerdings auf den erkrankten Tom Küllmer verzichten.

Hüttenberg verfügt vor allem über eine starke Defensive, gerade einmal 33 Gegentore hat das Team von Trainer Arno Jung in den ersten beiden Partien kassiert. „Sie spielen eine sehr aggressive 3:2:1-Deckung, gegen die es Lösungen zu finden gilt“, weiß Brede. Und: „Wir müssen im Angriff viel Geduld aufbringen und mutig in die Tiefe stoßen.“ Eine Aufgabe, vor der vor allem die Melsunger Rückraumachse um Spielmacher Jona Gruber, Max Bieber, Tomas Piroch und Ole Pregler steht.

Allerdings dürfte die offensive Abwehr der Gäste auch den beiden mJSG-Kreisläuferin Nikita Pliuto und Julian Damm viel Platz einräumen. Zudem profitieren die Bartenwetzer vom Ausfall des DHB-Jugend-Nationalspielers Malvin Werth (Kreuzbandriss), der im Deckungszentrum des TVH gesetzt war.

Aber auch ohne Werth haben die Mittelhessen nach wie vor eine schlagkräftige Truppe. Dabei ragt besonders ein weiterer DHB-Auswahlspieler, nämlich Linkshänder Merlin Fuß, heraus. „Er ist ein sehr torgefährlicher Spieler und hat einen richtig guten Wurf“, sagt mJSG-Trainer Brede. Ebenso ist auf Spielmacher Danny Rüpprich zu achten. „Ein sehr agiler Mittelmann, der auch aus dem Stand eine unheimliche Dynamik entfalten kann“, warnt der Melsunger Übungsleiter. Zudem haben die Gastgeber im Tor mit Simon Böhne einen starken Rückhalt.

Die MT-Talente setzen in der Defensive hingegen erneut auf ihre 6:0-Abwehr mit Damm und Gruber im Mittelblock. „Wir wollen die Gegner aggressiv angehen, unter Druck setzen und so einfache Ballgewinne generieren“, gibt Brede das Ziel vor. Gelingt dies, könnte im Hessenderby der nächste Saisonerfolg eingefahren werden. 

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