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MSG Körle/Guxhagen brilliert beim 32:21 im Derby gegen TSV Wollrode

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In die Zange genommen: Körle/Guxhagens Eugen Gisbrecht (l.) und Dennis Schlüter (r.) haben hier gegen Wollrode und Louis Badenheuer alles im Griff.
In die Zange genommen: Körle/Guxhagens Eugen Gisbrecht (l.) und Dennis Schlüter (r.) haben hier gegen Wollrode und Louis Badenheuer alles im Griff. © Artur Schöneburg

Souveräner geht es kaum: In der Handball-Landesliga Nord, Gruppe 2, unterstrich die MSG Körle/Guxhagen ihre Vormachtstellung. Im Nachbarschaftsduell deklassierte der souveräne Tabellenführer den TSV Wollrode mit 32:21 (17:7).

Guxhagen – Schon nach zehn Minuten war den 150 Zuschauern in der unter Corona-Bedingungen ausverkauften Kreissporthalle Guxhagen klar: Im Vergleich zum 27:25 im Hinspiel würde es kein Derby auf Augenhöhe geben. Zu stark und hoch konzentriert präsentierten sich die Gastgeber, zu schwach operierte Wollrode vor allem im Angriff.

Von der ersten Sekunde an ging die von Dennis Schlüter hervorragend organisierte MSG-Abwehr konsequent zur Sache und zwang den TSV zu technischen Fehlern und vorschnellen Abschlüssen. Was noch durchkam, wurde sichere Beute des erneut glänzend aufgelegten Torhüters Stephan Wicke. So dauerte es über 13 Minuten, bis der eingewechselte Philipp Schmieling den ersten Wollröder Treffer zum 1:9 erzielte.

9:0 nach 13 Minuten

Ganz anders die Gastgeber: Gerade in der Anfangsphase wurden Wollröder Ballverluste durch schnelles Umschaltspiel postwendend in Torerfolge umgemünzt und so der Grundstein für einen ungefährdeten Derby-Sieg gelegt. „Die Mannschaft war heiß. Wir haben in Abwehr und Angriff die Fehler aus dem Hinspiel vermeiden können“, erklärte MSG-Trainer Christian Schade.

Zwischen der 14. bis 20. Minute hatte der TSV seine stärkste Phase und konnte auf 5:10 verkürzen. Danach stellte die MSG die Verhältnisse wieder klar und ging mit einem auch in dieser Höhe verdienten Zehn-Tore-Vorsprung in die Pause.

Elf Feldspieler der MSG trafen

Im zweiten Durchgang kamen bei Körle/Guxhagen alle Spieler zum Einsatz. Julian Ebert löste Stephan Wicke im Tor ab und stand seinem Kollegen um nichts nach. Auch der 18-jährige A-Jugendliche Tom Hillwig bekam seine Chance und bedankte sich mit zwei blitzsauberen Treffern. Insgesamt konnten sich elf Feldspieler in die Torschützenliste eintragen.

Es spricht für die Moral des TSV, dass die Mannschaft nach dem Wechsel nicht eingebrochen ist und die zweite Halbzeit ausgeglichen gestalten konnte. Nach den krankheitsbedingten Ausfällen von Sören Kothe und Abwehrspezialist Thassilo Frohmut musste Trainer Mensur Fitozovic viel improvisieren und gelernte Kreis- bzw. Außenspieler im Rückraum einsetzen. Louis Badenheuer und Tobias Ganasinski machten ihre Sache ordentlich.

Ein Wollröder indes hatte zumindest sein persönliches Erfolgserlebnis: Rechtsaußen Schmieling, sonst im Schatten von Jan Habenicht, wurde von Lukas Reinhold gut in Szene gesetzt und erzielte zehn Treffer. Unterm Strich aber war die Dominanz der MSG zu groß. TSV-Coach Mensur Fitozovic sprach nach drei trainingsfreien Wochen von einem „Blackout nach Weihnachten“. Co-Trainer Markus Beckmann ergänzte treffend: „Auf der Torwart- und Rechtsaußenposition haben wir definitiv kein Problem. Andernorts schon!“ (Max Alter)

Tore für MSG: Gisbrecht 6, Griesel 5/3, Rulff 4, Ploch 4, Schröder 4, Reinhold 3, Hillwig 2, Schlüter 1, Janik Lanatowitz 1, Taube 1, Bachmann 1.

Tore für TSV: Schmieling 10, Ganasinski 4/1, Gockell 1, Mänz 1, Badenheuer 1, Schindler 1, Reinhold 1, Riemenschneider 1, Habenicht 1/1.

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