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MSG Körle/Guxhagen feiert siebten Sieg in Serie: Mit Wicke kommt die Wende

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Treffsicher: Niklas Griesel (r., hier im Derby gegen Wollrode) ist mit der MSG in Wanfried gefordert.
Treffsicher: Niklas Griesel (r., hier im Derby gegen Wollrode) ist mit der MSG in Wanfried gefordert. © Artur Schöneburg

Spannung bis zum Schluss, Offensivhandball auf hochklassigem Niveau: Und vor allem ein Krimi mit Happy End für Landesliga-Spitzenreiter MSG Körle/Guxhagen, die auch die Hürde Heuberghalle nahmen und beim Eschweger TSV mit 32:30 (16:18) triumphierten.

Körle – Trainer Christian Schade war voll des Lobes für sein Team: „Solche engen Spiele gewinnt man nur, wenn die Mannschaft an sich glaubt und jeder bis an die Grenzen geht.“ Die Gastgeber gingen mit ihrem Taktgeber Alin-Georgian Smeu von Beginn an fulminant zur Sache und stellten die MSG-Abwehr immer wieder vor Probleme.

Körle/Guxhagen hielt dank des erneut klug Regie führenden Eugen Gisbrecht und der Tore von Tim Ploch und Niklas Griesel dagegen, musste aber zumeist einem Zwei-bis-Drei-Tore-Rückstand hinterherlaufen. Auch nach dem Wechsel schrieb der TSV zunächst das Drehbuch weiter.

Mit Rückenwind nach Wanfried

Erst nach der Wiedereinwechslung von Torhüter Stephan Wicke in der 48. Minute bekam die MSG-Abwehr besseren Zugriff und ließ sechs Minuten kein Gegentor zu. In dieser Phase kippte die Partie zugunsten der Gäste, ohne aber an Dramatik zu verlieren. Thore Schröder und einmal mehr Eugen Gisbrecht übernahmen Verantwortung und warfen bis zur 55. Minute einen Zwei-Tore-Vorsprung heraus. In der turbulenten Schlussphase verwarfen die Gastgeber zwei Siebenmeter. Die MSG behielt die Nerven und konnte mit dem Glück des Tüchtigen den siebten Saisonsieg feiern.

Tore für MSG: Ploch 9, Gisbrecht 9/1, Griesel 9/6, Rulff 3, Schröder 2.

Körle/Guxhagen will mit Rückenwind auch beim VfL Wanfried punkten (Sa. 18 Uhr). Nach dem kräftezehrenden Erfolg in Eschwege ist die MSG somit im dritten Spiel innerhalb einer Woche beim kampfstarken VfL gefordert. Die Gastgeber um Abwehrchef Henning Wehr stellen ein erfahrenes Team, das mit Miroljub Petkoviv, Milos Milosavljevic und Paul-Marian Nemenco auch offensiv einiges zu bieten hat. Das heißt für die MSG-Deckung erneut volle Konzentration und schnelles Umschalten, um möglichst oft über den Tempogegenstoß die kompakte VfL-Abwehr zu überwinden. „Meine Jungs sind richtig heiß und werden alles daran setzen, auch im achten Spiel in Folge als Sieger vom Platz zu gehen“, verspricht Trainer Schade. (Max Alter)

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