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MT Melsungen II erwartet Hanau II: Trainer Haenen mit Qual der Wahl

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Von: Gerd Brehm

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Brennt auf sein Comeback: MT-Rückraumspieler Rene Andrei.
Brennt auf sein Comeback: MT-Rückraumspieler Rene Andrei. © Richard Kasiewicz

Eine Woche nach dem souveränen Auftritt beim 41:32-Sieg bei der HSG Baunatal wartet auf den Handball-Oberligisten MT Melsungen II vermutlich eine größere Herausforderung. Zu Gast ist der Tabellenelfte HSG Hanau II, der vor allem mit einem 29:22-Erfolg beim TuS Dotzheim aufhorchen ließ (So. 17.30 Uhr, Stadtsporthalle).

Melsungen/Hanau – Dennoch hat die MT erneut die Favoritenrolle. Und Arjan Haenen ein Luxusproblem. Da Rene Andrei nach seiner Knieverletzung wahrscheinlich sein Comeback feiert, stehen dem MT-Coach 17 Akteure zur Verfügung. „Ich bin im Zwiespalt. Einerseits freue ich mich über den großen Kader, andererseits fällt es mir sehr schwer, drei Spieler auszuwählen, die auf der Tribüne Platz nehmen müssen“, sagt der Coach.

Jan Waldgenbach gehört nicht zu den Wackelkandidaten, denn der Linkshänder freute sich in Baunatal über ein gelungenes Comeback. „Jan hat mich nach seiner langwierigen Wadenverletzung voll und ganz überzeugt“, lobte sein Trainer, der nach wie vor beim Abwehrverhalten seiner Mannschaft Steigerungspotenzial sieht. „Gegen Hanau müssen wir mutiger agieren und die Konzentration bis zum Ende der gegnerischen Angriffe hochhalten“, sagt Haenen.

Hanau führt Talente ran

Dessen Mannschaft trifft auf einen Gegner, bei dem es vor dieser Saison einige Veränderungen gab. Die Leistungsträger Janik Kegelmann, Sebastian Siegmund und Julian Niederhüfner verkündeten das Ende ihrer Karrieren und die Trainer tauschten die Rollen. In der vergangenen Saison war Jan Kukla Assistent von Norbert Wess, doch nun ist der 33-Jährige Chef seines einstigen Lehrmeisters (62). „Unsere Mannschaft ist unerfahrener, aber nicht schlechter geworden“, sagt Kukla, dessen Aufgabe es ist, Talente an das Niveau der in der dritten Liga angesiedelten ersten Mannschaft heranzuführen. Nico Scholz, Akos Csaba, Nils Prüfert, Phillip Busse, Max Moock und Torben Scholl sind bereits in der Oberliga angekommen.

Allerdings war Kukla mit den beiden jüngsten Auftritten – Niederlagen in Kleenheim (17:24) und gegen Petterweil (26:27) – nicht zufrieden, ärgert sich über „zu viele technische Fehler“. Die sich sein Team in Melsungen noch viel weniger erlauben darf. (von Gerd Brehm)

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