Oberliga:

MT Melsungen II gegen HSG Kleenheim/Langgöns: Ein Spitzenspiel mit Vorgeschichte

Hand drauf: Martin Reinbold (Nummer 33) und die MT II, hier nach dem Sieg über Bruchköbel, wollen sich im Spitzenspiel gegen Kleenheim beweisen.
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Hand drauf: Martin Reinbold (Nummer 33) und die MT II, hier nach dem Sieg über Bruchköbel, wollen sich im Spitzenspiel gegen Kleenheim beweisen.

Im vierten Versuch soll es klappen: Nach drei Spielausfällen in Serie freuen sich die Oberliga-Handballer der MT Melsungen II auf das Heimspiel gegen die HSG Kleenheim/Langgöns (Sa. 17 Uhr, Stadtsporthalle).

Melsungen – Allen voran Paul Kompenhans, der nach seiner langwierigen Fußverletzung endlich sein lang ersehntes Comeback im Team um Kapitän Martin Reinbold feiern kann. Im Gegensatz zu Julian Fuchs und Florian Weiß. Der Rechtsaußen und der Rückraum-Akteur müssen angeschlagen passen. Und damit zwei der drei bislang treffsichersten Melsunger neben David Kuntscher (38/5).

Das Hinspiel hatte die MT II zwar mit 21:20 gewonnen. Aber weil Melsungen mit Torwart Erik Ullrich einen nicht spielberechtigten Akteur nominiert hatte (der zu allem Überfluss nicht eingesetzt wurde), gingen die Punkte am Grünen Tisch an die HSG. Mit der Folge, dass es am Samstag zum Spitzenspiel zwischen dem Tabellendritten Melsungen II (8:2 Punkte) und dem Tabellenführer HSG (12:2) kommt.

Gäste spielen stets am Limit

Das hatte vor der Saison auch Matthias Wendlandt nicht erwartet. „Mit Yannik Woiwod und Stefan Lang haben uns zwei sehr wichtige Spieler verlassen, die nicht gleichwertig zu ersetzen waren“, sagt der Trainer. Während Woiwod für den Drittligisten TV Gelnhausen aktiv ist, kehrte Lang inzwischen zur HSG zurück. Allerdings wird der Rückraum-Akteur wegen fehlender Spielpraxis in Melsungen voraussichtlich noch nicht eingesetzt.

Wendlandt sagt aber auch, dass sich einige jüngere Spieler positiv entwickelt haben und nennt beispielsweise Niklas Roth (Rückraum) sowie Nico Scheibel (Kreis). Die besten Spieler der Mittelhessen kommen jedoch weiterhin über die Flügel, denn Fabian Höpfner (rechts) und David Straßheim glänzen erneut auf den Außenpositionen. Verzichten muss der Trainer auf die verletzten Akteure Lennart Müller, Jonas Leger, Leon Frenko und Jörg Müller.

„Wir haben in dieser Saison in fast jeder Partie am Limit gespielt“, sagt Wendlandt. Der HSG-Trainer geht davon aus, dass seine Mannschaft dies erneut tun muss, wenn sie die Tabellenführung in Melsungen erfolgreich verteidigen will. (Gerd Brehm)

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