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MT Melsungen II geht optimistisch ins Spitzenspiel nach Pohlheim

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Von: Gerd Brehm

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Bereit fürs Spitzenspiel: Paul Kompenhans will sich mit der MT Melsungen II am Samstag im Duell bei Rivale HSG Pohlheim beweisen.
Bereit fürs Spitzenspiel: Paul Kompenhans will sich mit der MT Melsungen II am Samstag im Duell bei Rivale HSG Pohlheim beweisen. © Pressebilder Hahn

Prophezeiungen werden manchmal wahr. Wenn vor dieser Handball-Saison nach den vermutlich besten Mannschaften in der Oberliga Hessen, Gruppe Nord, gefragt wurde, dann kam nur selten eine Antwort, in der die HSG Pohlheim und die MT Melsungen II fehlten.

Melsungen – Vor dem zweiten Rückrundenspieltag sieht die Tabellenspitze so aus: 1. HSG Pohlheim 8 Spiele/12:4 Punkte, 2. HSG Kleenheim/Langgöns 8/12:4, 3. MT Melsungen II 6/10:2. Der Hit des Wochenendes heißt Pohlheim gegen Melsungen (Sa. 20 Uhr). Obwohl die MT II das hochklassige Hinspiel 33:32 gewonnen hat, spielt das Team von Trainer Georgi Sviridenko nun die Außenseiter-Rolle, denn die erkrankten Akteure Julian Fuchs, Florian Weiß und Merlin Kothe werden auch in Pohlheim fehlen.

Allerdings hat sich beim Melsunger 28:18-Sieg über Kleenheim gezeigt, dass der reaktivierte Abwehrspezialist Max Pregler mehr als nur eine Notlösung ist. Der 27-Jährige weiß, dass er wieder eine Hauptrolle übernehmen muss und meint: „Das Spiel in Pohlheim muss unsere Abwehr gewinnen.“ Pregler weiß aber auch, dass die Aufgabe viel schwerer sein wird als gegen Kleenheim. Denn die Pohlheimer Torjäger Stefan Lex und Maximilian Rühl sind an guten Tagen nicht aufzuhalten.

Abwehrsystem wird geändert

Die für einen Oberligisten außergewöhnlich gute Qualität des Pohlheimer Rückraums zwingt Sviridenko zu einer Änderung des Abwehrsystems. „Unsere bewährte 5:1-Deckung mit Ben Beekmann in der Rolle des vorgezogenen Akteurs werden wir wohl durch eine 6:0-Formation ersetzen“, kündigt der MT-Trainer an. Dennoch gibt sich der 59-Jährige optimistisch: „Wenn wir uns im Angriff steigern, können wir auch in Pohlheim gewinnen“.

So sieht es auch Paul Kompenhans, der nach fünfmonatiger Pause gegen Kleenheim ein gelungenes Comeback feierte. Der 19-Jährige nennt die Voraussetzungen für einen Melsunger Sieg: „Tadellose Torwartleistung, besseres Überzahlspiel und Minimierung der technischen Fehler“.

Kompenhans und seine Mitstreiter hätten bestimmt nichts dagegen, wenn die Pohlheimer einen ähnlich schwachen Tag erwischen würden wie bei ihrer 28:29-Niederlage in Wettenberg. „Wir haben viele Angriffe schlecht abgeschlossen, von elf Siebenmetern fünf verworfen, und auch das Rückzugsverhalten muss besser werden“, sagt Jens Dapper. Pohlheims Trainer verheimlicht nicht, dass sein Team von der Abwesenheit des Trios Fuchs-Weiß-Kothe profitieren könnte“, sagt aber auch: „Melsungen wird trotzdem mit einer starken Mannschaft bei uns antreten“. (Gerd Brehm)

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