Ohne Pregler und Kiss

MT Melsungen II hat gegen Dotzheim Lust auf mehr

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Zurück: Christian Damm (MT II) schlug nach langer Verletzungspause voll ein und ist auch gegen Dotzheim gesetzt.  

Melsungen. Das nächste Heimspiel in der Handball-Oberliga steht an: Die MT Melsungen II hat Mitaufsteiger Dotzheim zu Gast  (Sa. 19 Uhr Stadtsporthalle Melsungen). 

Ob der Knoten jetzt geplatzt ist? Länger als zwei Monate musste die MT Melsungen II in der Handball-Oberliga auf ihren zweiten Saisonsieg warten. Dann gastierte der TV Büttelborn in der Stadtsporthalle und die Bundesliga-Reserve feierte einen 29:27-Erfolg. Nun wünschen sich Trainer Georgi Sviridenko und seine Spieler, dass sie schon an diesem Samstag wieder jubeln können, denn auch die kommende Aufgabe gegen Dotzheim erscheint nicht unlösbar. 

Sviridenko begründet seine Zuversicht mit den Erkenntnissen aus der Begegnung mit Büttelborn. Der MT-Trainer hat einen verbesserten Daniel Kocsis zwischen den Torpfosten gesehen, war angetan von Christian Damm, der sich nach einer langen Verletzungspause auf Anhieb als Verstärkung entpuppte und konnte sich erneut auf seinen Torjäger Merlin Kothe verlassen. 

Außerdem: Da die Bundesliga-A-Jugend erst am Sonntag ran muss, werden Torwart Glenn Eggert sowie die Feldspieler Jona Gruber, Tomas Piroch und Nikita Pliuto der Oberligamannschaft frisch und ausgeruht zur Verfügung stehen. Allerdings müssen Max Pregler (Knieverletzung) und Adam Kiss (Schulterverletzung) verletzungsbedingt zuschauen.

Misserfolge nach drei Siegen

Aber auch die Gäste sind nicht komplett. Torwart Ugurc Toru, Spielmacher Benedikt Seeger und Rechtsaußen Felix Kossler fallen langfristig verletzt aus. Mit dem Verletzungspech begründet Dotzheims Trainer Hans-Josef Embs den außergewöhnlichen Saisonverlauf. Der Aufsteiger hatte seine ersten drei Spiele gewonnen, ehe sich der Alltag einstellte und die Misserfolge überhand nahmen. So gab es beispielsweise eine 26:31-Niederlage im Derby bei der HSG Wiesbaden und ein 32:35 in Büttelborn.

Inzwischen geht Embs nur ungern ans Telefon, weil er stets befürchtet, dass der Anrufer eine weitere Hiobsbotschaft auf Lager hat. Über die Perspektiven seiner Mannschaft macht sich der Trainer in dieser Saison keine Illusionen mehr. „Es geht gegen den Abstieg“, sagt Hans-Josef Embs. Eine Feststellung, die auch die Lage bei der MT treffend beschreibt. 

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