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MT Melsungen II kassiert erste „richtige“ Niederlage beim 32:33 in Pohlheim

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Von: Gerd Brehm

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Wieder am Ball: Julian Fuchs feierte mit 10/6-Toren und guten Szenen in der Abwehr eine starke Rückkehr im Trikot der MT II, verlor mit seinem Team aber dennoch das Oberliga-Spitzenspiel in Pohlheim.
Wieder am Ball: Julian Fuchs feierte mit 10/6-Toren und guten Szenen in der Abwehr eine starke Rückkehr im Trikot der MT II, verlor mit seinem Team aber dennoch das Oberliga-Spitzenspiel in Pohlheim. © Richard Kasiewicz

Es ist passiert. Handball-Oberligist MT Melsungen II musste – abgesehen von zwei am Grünen Tisch abgezogenen Punkten – die erste Saison-Niederlage hinnehmen. Denn im hochklassigen Spitzenspiel bei der HSG Pohlheim unterlag die Mannschaft von Trainer Georgi Sviridenko mit 32:33 (15:16).

Pohlheim – Die Entscheidung fiel 79 Sekunden vor dem Abpfiff, als die HSG durch einen Treffer von Lukas Drommershausen auf 33:30 davonzog. Wieder mit dem genesenen Julian Fuchs verschliefen die MT-Akteure die Anfangsphase und lagen in der achten Minute mit 1:5 zurück. Die Aufholjagd verlief allmählich und war mühsam, aber Julian Fuchs krönte sie mit dem Ausgleichstreffer zum 12:12 (27.) Den überragenden Spieler auf dem Feld – Pohlheims 14-fachen Torschützen Stefan Lex – hatte die MT allerdings auch in ihrer stärksten Phase nicht im Griff, sodass die Gastgeber zur Pause mit 16:15 vorn lagen.

Ein entscheidender Nachteil aus Melsunger Sicht war zudem, dass Ben Beekmann wegen Rückenbeschwerden schon nach fünf Minuten passen musste, und Fuchs noch nicht fit genug war, dauerhaft auf der vorgezogenen Abwehrposition zu agieren. So mussten David Kuntscher beziehungsweise Jona Rietze die für sie ungewohnte Aufgabe übernehmen. „Um alle anderen Pohlheimer in Schach zu halten, mussten wir in Kauf nehmen, dass Lex immer wieder in eine gute Wurfposition gebracht wurde“, erklärt Georgi Sviridenko. Die Taktik des Melsunger Trainers wäre vermutlich aufgegangen, wenn einer der drei Torhüter den Sahnetag erwischt hätte, den Stefan Lex genießen durfte.

Einzige Führung durch Kuntscher

Kuntscher brachte seine Mannschaft beim 20:19 zum ersten und einzigen Mal in Führung (35.), aber acht Minuten vor dem Schlusspfiff lagen die Gäste nach einem Treffer von – natürlich – Lex wieder mit drei Toren zurück (27:30). Paul Kompenhans sorgte mit seinem siebten Treffer zum 30:32 für einen Hoffnungsschimmer, ehe Lukas Drommershausen das entscheidende Tor erzielte.

„Das war ein Spiel auf hohem Niveau“, freute sich Jens Dapper. Pohlheims Trainer hatte in der Pause eine wichtige Entscheidung getroffen, indem er Jannik Schlegel für Jan Wüst zwischen die Pfosten schickte. Von den insgesamt fünf eingesetzten Torhütern war der 27-Jährige der mit Abstand beste. (Gerd Brehm)

HSG: Schlegel, Wüst - Friedl 4, Rühl 5/2, Lex 14, Drommershausen 2, Lambrecht 2, Gilbert 1, J. Träger 2, Wagner 3, Happel, Weisel, Niclas, C. Träger.

MT II: Büde, Ullrich, Herbst - Grolla, Rietze, Beekmann, Pregler 5, Kompenhans 7, Andrei 2, Reinbold 2, Sahin, Fuchs 10/6, Kuntscher 6.

SR: Enge/Hofmann (Dornheim/Groß-Gerau) - Z: 250. Zeitstrafen: 12:8-Minuten. Siebenmeter: 2/2:6/6.

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